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Die 1,5 km kurze Strecke führte zu großen Teilen durch ein Waldgebiet, wodurch die Strecke stark mit Wurzeln und viel Laub versetzt war. Ein langer schwerer Anstieg forderte Kondition und Kraft. Romy fühlte sich gut und visierte einen Platz auf dem Podium an. Nach einer starken Startphase konnte sich Romy im Frauenfeld auf den 2. Platz setzen und im weiteren Rennverlauf den Abstand zur 3. Platzierten weiter ausbauen.
Der Sieg ging ungefährdet an Daniela Storch aus Chemnitz. Dritte wurde Sandra Fortunato aus Nürnberg.
Bereits einen Tag später machten sich Deutschlands Crosser in Lorsch und Hamburg auf die Jagd nach Punkten für den Deutschlandcup.
Agnes Naumann, Romy Schneider, Cindy Hoffmann und Christian Ehrke starteten im hessischen Lorsch.
Der Kurs führte durch die historische Innenstadt der Stadt Lorsch und hatte neben Treppen zum hoch laufen und hinunter fahren auch Kopfsteinpflaster, zackig gesteckte Wiesenstücke und einen Wall jede Menge Abwechslung für Fahrer und Zuschauer zu bieten.
Zunächst wurde das Rennen der U17 ausgetragen. Cindy konnte nach starker Startphase die Führung übernehmen. Sie fühlte sich stark genug, um den Sieg anzuvisieren. Leider steckt oft der Teufel im Detail. Sie holte sich an einer Bordsteinkante einen Durchschlag und suchte zunächst ein wenig hilflos nach dem Depot. Nach Behebung des Defektes hatte sie jedoch den Anschluss an die Fahrerinnen verloren. Im Ziel musste sie 4 Fahrerinnen den Vortritt lassen.
Auch für Christian Ehrke lief es im Rennen der männlichen U17 nicht ganz optimal. Auch er übernahm nach dem Start die Führung. Aus dem Fehler im Lohner Rennen hatte Christian gelernt und wollte die Führungsarbeit anderen Fahrern überlassen. Er verpasste jedoch den Antritt von Steffen Müller, dem 2 weitere Fahrer folgten. Christian befand sich in der, 3 Fahrer umfassenden, Verfolgergruppe. Den Sprint um Platz 4 konnte er aber klar für sich entscheiden.
Im Rennen der Frauen traf man auf ein vergleichsweise kleines aber feines Starterfeld. Immerhin hatte sich Hanka Kupfernagel einen Teilnahme nicht nehmen lassen. Agnes fand gut ins Rennen. Konnte das Hinterrad von Hanka Kupfernagel aber nur kurz bestaunen. Denn diese setzte gleich zu Beginn einen starken Antritt und zeigte, dass mit ihr wieder vollständig zu rechnen ist. Agnes fuhr zusammen mit Martina Zwick (Team Berner) um Platz 2. Auf dem 5. Rang folgte zunächst Romy. 2 Runden vor Schluss stürzte Agnes ungünstig und konnte den Abstand nicht mehr zufahren.
Am Ende belegte sie trotz des Missgeschicks einen starken 3.Platz. Ebenso stark zeigte sich Romy. Sie wurde im Rennen der Frauen 7, was aber gleichzeitig den Sieg im Juniorinnenrennen bedeutete.
Auf bekannt starke Starterfelder traf die Nordfraktion des Teams beim Deutschlandcuprennen in Hamburg-Harburg. Ulrike Lichtenstein, Susanne Juranek, Liv-Susanne Bachmann und Jana Süß fuhren auf der Strecke der Deutschen Cross Meisterschaft 2006 ein starkes Teamergebnis ein.
Eine Strecke, die die Sportler in jeder Art und Weise forderte.
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