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Der Weltmeistertitel von Gerald Ciolek oder den Sieg von Jens Voigt bei der Deutschland-Tour, die dank des Engagements des BDR auch 2007 in der ARD übertragen wird, und den Triumph der deutschen Hallenradsportler bei den Weltmeisterschaften in Chemnitz - 2006 war für den BDR erfolgreich. Das Jahr war aber auch überschattet von der spanischen Fuentes-Affäre, in die auch das deutsche Radsport-Idol Jan Ullrich verwickelt sein soll. »2006 war das Jahr, in dem der bisher tiefste Schatten auf unseren Sport fiel.
Über Doping haben der Präsident des DOSB, Dr. Thomas Bach und der Bundessportminister Dr. Wolfgang Schäuble in beeindruckender Weise kürzlich bei der DOSB-Mitgliederversammlung gesprochen. Die Bemühungen des BDR im Ankämpfen gegen diesen Betrug wurden dort in besonderer Weise anerkannt – und ich darf sagen: wir haben im BDR sehr schnell und eindeutig reagiert«, sagt BDR-Präsident Rudolf Scharping in seinem persönlichen Jahresrückblick.
Scharping blickt durchaus optimistisch in die Zukunft, wenn er sagt: »Einen absoluten Höhepunkt werden wir im Neuen Jahr mit der Weltmeisterschaft in Stuttgart erleben. Sie wird zum großen Fest des Radsports und seiner Fans. Diese Freude, der Spaß und die Begeisterung zeichnen den Radsport aus.«
Der Erfolg eines Verbandes wird nicht nur durch seine Sportler, sondern auch durch die vielen ehrenamtlichen Helfer getragen, die Scharping in seinem Jahresrückblick nicht unerwähnt ließ: »Die Arbeit in den Vereinen, der Breitensport und die Nachwuchsarbeit – all das ist die Grundlage für den Radsport in Deutschland und für seine Erfolge im Spitzensport. 2007 werden wir wieder – dank unserer Vereine und der vielen im Ehrenamt – mehr als 5.000 Termine für Breitensport anbieten, und auch die Zahl von fast 1,2 Millionen Teilnehmerinnen und Teilnehmern wollen wir übertreffen.«
Den Fortbestand der Deutschland-Tour in der ARD, die neu geschaffenen Rennserien wie die Internationale Deutsche Straßenmeisterschaft »TUI CUP« und die Serie für »Jedermann Rennen«, die »T-Mobile Cycling Tour« oder den »Opel-Madison-Cup« auf der Bahn wertet Scharping als wichtiges Signal für die positive Entwicklung des deutschen Radsports. »Wir kommen voran mit dem, was wir uns vorgenommen hatten – wir wissen aber auch, dass wir alle gemeinsam noch einiges mehr bewegen können und wollen: für die populärste Freizeitsportart und zugleich einen besonders spannenden und erfolgreichen Spitzensport, eingebettet in die mehr als 42 Millionen Menschen in Deutschland, die regelmäßig mit dem Rad unterwegs sind.«
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