aktiv Radfahren Bike Sport News
Donnerstag, 17.05.2012 14:30 Uhr
Artikel lesen
 

18.10.2010 | 11:42 h

0 Kommentare bisher  
 

Redaktion:

Alfons Maier

 
 
 

Fitness, Top News 2

 

Trainingsplanung richtig gemacht

Im Folgenden erhalten Sie einen Einblick in den Dschungel der Trainingslehre. Das Wissen über die verschiedenen Trainingsprinzipien hilft Ihnen, Fehler in der Planung, bei der Umsetzung und der Dosierung Ihres Trainings zu vermeiden.

Trainingsbelastungen im Fitness-, Leistungs- und Hochleistungssport

Das Prinzip der Superkompensation und Summation- von Superkompensationseffekten

Wettkampfmethode und Intervallmethode

Intervallmethode / Serienprinzip

Zyklische Trainingsgestaltung

Dauermethode, Wiederholmethode


Am Beginn jeder Planung steht die Zieldefinierung. Der Trainingsprozess kann nur dann richtig geplant werden, wenn der Sportler ein konkretes Ziel vor Augen hat. Danach sollte weiter differenziert werden nach kurz-, mittel- und langfristigen Zielen. Individuelle sportliche Höchstleistungen werden nur durch eine langfristig ausgerichtete Strategie ermöglicht. Auf dem Weg zum Hochleistungsniveau werden Teilziele gesteckt.

Im Hochleistungssport wird für die langfristige Trainingsplanung häufig der Olympiazyklus verwendet, das heißt, sie ist auf die nächsten vier Jahre ausgerichtet. Zwischendurch finden immer wieder Trainings- und Wettkampfkontrollen statt, um die Leistungsentwicklung zu dokumentieren, zu analysieren und um rechtzeitig eventuelle Korrekturen in der weiteren Planung vorzunehmen. Natürlich müssen alle Zielsetzungen realistisch sein, d. h. sie müssen individuell erreichbar sein. Zu hoch gesteckte (unrealistische) Ziele lösen Frustration aus und bergen die Gefahr des Übertrainings in sich.

Um das Training selbstständig zu planen, durchzuführen und steuern zu können, ist fundiertes Wissen aus dem Bereich Trainingslehre notwendig. Im Anschluss finden Sie einfache Definitionen von wichtigen Grundbegriffen aus der Trainingslehre, die in vielen Fachbüchern oder Fachartikeln verwendet werden.

Rein ins Fachchinesisch

 Unter der Trainingsbelastung ist die Gesamtheit der auf den Organismus einwirkenden Trainingreize zu verstehen. Dabei wird differenziert nach äußerer und innerer Belastung (B). Die "äußere Belastung" stellen die unterschiedlichen Belastungsnormative dar, durch die trainingswirksame Reize ausgelöst werden. Die "innere Belastung" ist letztendlich die Reaktion des Körpers auf die äußere Belastung und ist die tatsächliche Beanspruchung (z. B. Herzfrequenz, Laktat), die auf den jeweiligen Organismus wirkt. Zu sehen ist das beim Belastungspuls. Fahren Sie beispielsweise in einer Gruppe, dann kann jedes Gruppenmitglied bei gleicher Geschwindigkeit eine andere Herzfrequenz haben. Die Belastung für jedes Gruppenmitglied ist die gleiche, die Beanspruchung auf das jeweilige Organsystem jedoch verschieden. Dies ist der Grund weshalb sich, trotz gleicher Trainingsmaßnahmen, die Leistung individuell unterschiedlich entwickeln kann.

Die Belastungsnormative werden häufig auch als Belastungskomponenten bezeichnet. Sie sind die maßgebenden Größen zur Dosierung der Trainingsbelastungen. Im Einzelnen sind dies Reizintensität, -dauer, -dichte, -umfang und die Belastungshäufigkeit. Sie beeinflussen sich gegenseitig bzw. gegensinnig. Je größer der Umfang, umso geringer die Intensität, je höher die Intensität, umso geringer die Belastungsdauer, je höher die Intensität, umso länger dauern die Pausen.

Die Belastungsintensität (Reizintensität) ist geprägt durch den Anstrengungsgrad mit dem eine Belastung ausgeführt wird (messbar über Laktatkonzentration und/oder Herzfrequenz). Im Radsport werden dafür häufig verschiedene Pulsbereiche oder Prozentangaben vom radsportspezifischen Maximalpuls verwendet. Den Vorgaben werden dann die verschiedenen Inhalte mit den gebräuchlichen Abkürzungen GA 1, GA 1/2, GA 2 (EB), SB sowie der jeweiligen Abkürzung eine genaue Intensität zugeordnet. So wird zum Beispiel das GA 1 im Bereich von 65-75 % der maximalen Herzfrequenz absolviert.

Die Belastungsdauer ist die Dauer eines Einzelreizes bzw. die Summe von Einzelreizen (zeitliche Dauer oder Wiederholungszahlen). Beim GA 1-Training ist die Dauer z. B. drei Stunden, beim Intervalltraining kann die Dauer z. B. 5 x 2000 Meter (10000 m) oder 3 x10 Minuten (30 min) sein.


Die Belastungsdichte wiederum gibt die Zeitspanne zwischen den einzelnen Belastungsreizen wieder und ist gekennzeichnet durch den Wechsel von Belastung und Erholung (Pausen).

(Quelle: )

<- Zurück zu: Detailansicht

0 Kommentare bisher
Artikel nach Datum sortiert
  • 2012
  • » April 2012 (32 Einträge)
  • » März 2012 (101 Einträge)
  • » Februar 2012 (61 Einträge)
  • » Januar 2012 (81 Einträge)
  • 2011
  • » Dezember 2011 (40 Einträge)
  • » November 2011 (96 Einträge)
  • » Oktober 2011 (84 Einträge)
  • » September 2011 (95 Einträge)
  • » August 2011 (145 Einträge)
  • » Juli 2011 (167 Einträge)
  • » Juni 2011 (137 Einträge)
  • » Mai 2011 (164 Einträge)
  • » April 2011 (93 Einträge)
  • » März 2011 (77 Einträge)
  • » Februar 2011 (39 Einträge)
  • » Januar 2011 (66 Einträge)
  • 2010
  • » Dezember 2010 (23 Einträge)
  • » November 2010 (39 Einträge)
  • » Oktober 2010 (90 Einträge)
  • » September 2010 (100 Einträge)
  • » August 2010 (94 Einträge)
  • » Juli 2010 (164 Einträge)
  • » Juni 2010 (108 Einträge)
  • » Mai 2010 (136 Einträge)
  • » April 2010 (117 Einträge)
  • » März 2010 (136 Einträge)
  • » Februar 2010 (59 Einträge)
  • » Januar 2010 (81 Einträge)
  • 2009
  • » Dezember 2009 (43 Einträge)
  • » November 2009 (71 Einträge)
  • » Oktober 2009 (89 Einträge)
  • » September 2009 (111 Einträge)
  • » August 2009 (85 Einträge)
  • » Juli 2009 (190 Einträge)
  • » Juni 2009 (102 Einträge)
  • » Mai 2009 (128 Einträge)
  • » April 2009 (95 Einträge)
  • » März 2009 (120 Einträge)
  • » Februar 2009 (95 Einträge)
  • » Januar 2009 (90 Einträge)
  • 2008
  • » Dezember 2008 (47 Einträge)
  • » November 2008 (59 Einträge)
  • » Oktober 2008 (132 Einträge)
  • » September 2008 (178 Einträge)
  • » August 2008 (103 Einträge)
  • » Juli 2008 (195 Einträge)
  • » Juni 2008 (107 Einträge)
  • » Mai 2008 (127 Einträge)
  • » April 2008 (133 Einträge)
  • » März 2008 (129 Einträge)
  • » Februar 2008 (90 Einträge)
  • » Januar 2008 (119 Einträge)
  • 2007
  • » Dezember 2007 (79 Einträge)
  • » November 2007 (115 Einträge)
  • » Oktober 2007 (89 Einträge)
  • » September 2007 (162 Einträge)
  • » August 2007 (171 Einträge)
  • » Juli 2007 (324 Einträge)
  • » Juni 2007 (215 Einträge)
  • » Mai 2007 (253 Einträge)
  • » April 2007 (116 Einträge)
  • » März 2007 (83 Einträge)
  • » Februar 2007 (79 Einträge)
  • » Januar 2007 (98 Einträge)
  • 2006
  • » Dezember 2006 (54 Einträge)
  • » November 2006 (44 Einträge)
  • » Oktober 2006 (84 Einträge)
  • » September 2006 (112 Einträge)
  • » August 2006 (79 Einträge)
  • » Juli 2006 (144 Einträge)
  • » Juni 2006 (96 Einträge)
  • » Mai 2006 (87 Einträge)
  • » April 2006 (76 Einträge)
  • » März 2006 (51 Einträge)
  • » Februar 2006 (49 Einträge)
  • » Januar 2006 (73 Einträge)
  • 2005
  • » Dezember 2005 (83 Einträge)
  • » November 2005 (60 Einträge)
  • » Oktober 2005 (58 Einträge)
  • » September 2005 (88 Einträge)
  • » August 2005 (142 Einträge)
  • » Juli 2005 (168 Einträge)
  • » Juni 2005 (120 Einträge)
  • » Mai 2005 (106 Einträge)
  • » April 2005 (54 Einträge)
  • » Januar 2005 (1 Eintrag)
  •