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05.12.2011 | 10:55 h |
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Redaktion: |
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Race |
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Deutsche Sprinter bei Bahn-Weltcup furios |
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Mit einem Vierfachsieg im Sprint haben die deutschen Bahnradfahrer einen überragenden Abschluss des Weltcups in Cali gefeiert. Die heimischen Athleten waren auch insgesamt die stärkste Nation. Die sportliche Leitung wertete das als «klares Zeichen für Olympia». |
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Die deutschen Bahnradfahrer kommen acht Monate vor den Olympischen Sommerspielen in London immer besser in Fahrt. Beim Weltcup in Cali/Kolumbien waren die Athleten des Bundes Deutscher Radfahrer die überragende Nation, zum Abschluss gab es am Samstag (Ortszeit) im Sprint der Männer gar einen Vierfachsieg. Zuvor hatten schon Maximilian Levy im Keirin, Kristina Vogel im Sprint und die Teamsprinter der Frauen und Männer für Erfolge gesorgt. Der Vierer machte in der Olympia-Qualifikation zwar Boden gut - hat aber nur minimale Chancen, in London dabei zu sein.
Überzeugend verliefen die Auftritte in den Kurzzeit-Disziplinen: In Abwesenheit der Briten feierte der dreifache U23-Europameister Stefan Bötticher aus Breitenworbis einen Finalsieg über den Cottbuser Levy. Rang drei ging an Robert Förstemann aus Gera, der sich im kleinen Finale gegen den Erfurter René Enders behauptete. «Das war ein klares Zeichen an unsere Konkurrenten in Richtung Olympia 2012», sagte Bötticher. «Das hatten wir uns vorgenommen und das haben wir gesetzt.»
Bereits am Samstag hatte Ex-Weltmeister Levy überlegen das Keirin gewonnen. «Die Erfolge sind eine klare Bestätigung, dass wir bei unseren Vorbereitungen für London auf dem richtigen Weg sind», sagte Bundestrainer Detlef Uibel. Seine Mannschaft konnte bereits zum Auftakt den Teamsprint in Weltrekordzeit für sich entscheiden.
Vogel überzeugte mit drei Podestplätzen: Nach Erfolgen im Teamsprint mit Miriam Welte aus Otterbach und im Sprint wurde die sechsfache Junioren-Weltmeisterin aus Erfurt zum Abschluss am Samstag Zweite im Keirin - hinter Weltmeisterin Simona Krupeckaite aus Litauen. «Es haben nur Zentimeter gefehlt, um an Simona vorbeizuziehen. Dennoch freue ich mich sehr über Silber», sagte Vogel. In Sprint, Keirin und Teamsprint übernahm sie ebenfalls die Weltcup-Führung.
Der Bahnvierer, der um die Olympia-Qualifikation bangt, verkürzte als Sechster den Rückstand in der Qualifikation. Er hat aber vor den letzten drei Quali-Wettbewerben in Peking, London (jeweils Weltcup) und der WM in Melbourne nur noch theoretische Chancen auf das London-Ticket.
Enttäuschend verlief das Omnium der Frauen. Stephanie Pohl aus Cottbus gab den 2012 erstmals olympischen Mehrkampf aufgrund von Sturzverletzungen auf. Schlimmer erwischte es Marcel Kalz aus Berlin, der sich erst gar nicht für den Sechskampf qualifizieren konnte. |
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(Quelle: dpa) |
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