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Nahe dem erloschenen Vulkan Chimborazo entwickelten die beiden jungen Frauen Mountainbikerouten mittels GPSTechnologie. So entstand ein vielseitiges Tourennetz für ambitionierte Mountainbiker mit der Sehnsucht nach neuen Abenteuern außerhalb Europas.
Ganz nach dem Motto „Some dream – some do – some do both“ verwirklichten die Sportstudentinnen nicht nur ihren eigenen Traum vom Mountainbiketrip in die Anden. Auch andere Mountainbiker sollen zukünftig von ihrer Pionierarbeit profitieren. Ohne die Möglichkeit auf geeignetes Kartenmaterial zurückgreifen zu können, entwickelten die beiden Scouts im ecuadorianischen Kanton Ambato 15 verschiedene GPS-Routen.
Der Hersteller für Bergsportausrüstung VAUDE, der Hersteller für Mountainbikes BIONICON, die Technische Universität München und die Universität Innsbruck unterstützten ihr Vorhaben tatkräftig.
Auf ihrer Internetseite www.mountainbiking-ecuador.com können sich Interessierte über das jüngst erschlossene Bikerevier informieren. Die GPS-Touren kann man kostenlos herunterladen und sich nützliche Tipps zu Übernachtungsmöglichkeiten, Klima und Höhenanpassung von den Sportstudentinnen holen. Außerdem erfährt man Wissenswertes über Region und Kultur.
Diese Informationen sollen zukünftig die Vorbereitungen für einen Bikeurlaub in Ecuador erleichtern. Besonders die extremen Höhenlagen von 2600 – 4800 Metern stechen bei den konzipierten Touren hervor. Mit einer ausreichenden Akklimatisation kommen jedoch sowohl weniger erfahrene Mountainbiker als auch Profibiker auf ihre Kosten. Zudem lockt die Region im Kanton Ambato mit einem sehr abwechslungsreichen Landschaftsbild.
Die heißen Vulkanquellen, der schneebedeckte Gipfel des Chimborazo, grüne Dschungelwälder des Amazonas und spektakuläre Wasserfälle sind nur einige der vielen faszinierenden Naturattraktionen in der besagten Region.
Im Vordergrund steht bei dem Projekt vor allem der soziale Zweck. Mit der Förderung des so genannten „nachhaltigen Tourismus“ soll die Lebenssituation zahlreicher Menschen in den Andendörfern verbessert werden. Dazu werden einerseits Spenden akquiriert, um vor Ort kleine, lokale Projekte zu fördern. Der Radtourismus soll helfen, eine zusätzliche Einnahmequelle zu schaffen, durch ein Angebot an Übernachtungen und Verpflegungsstationen für die Mountainbiker.
Mit ihrem Projekt treffen die beiden Sportstudentinnen den Puls der Zeit. Die aktuellen Trends der Bikebranche werden miteinander verbunden: radsportbegeisterte Frauen erobern den Markt, GPS-Technologie kommt beim Biken immer mehr zum Einsatz und das Interesse an neuen Raddestinationen außerhalb Europas steigt.
Mehr Informationen unter www.mountainbiking-ecuador.com
www.mountainbiking-ecuador.com active woman begleitete die beiden Mädels per Tagebuch unter www.activewoman.de auf ihrem Abenteuertrip. Mehr lesen Sie unter der Rubrik Powerfrauen (Tagebuch Teil 1 bis 8, Biken in den Anden), los geht es
hier
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