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20.06.2010 | 12:50 h |
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Redaktion: |
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Deutsche Straßenmeisterschaften an zwei Schauplätzen |
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Die deutsche Radsport-Elite hat sich erstmals in Sangerhausen und zugleich in Unna in Sachsen-Anhalt versammelt, um ihre nationalen Meisterschaften auszutragen. |
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Männer, Frauen und die U23 kämpfen an drei Tagen um insgesamt fünf Titel. Neben den beiden Straßenentscheidungen werden die besten Zeitfahrer gesucht – in dieser Disziplin auch in der Kategorie U23. Sie sind bereits am Freitag, den 25. Juni auf Titeljagd. Um 12.30 Uhr geht die erste Frau auf die 28 km lange Strecke, anschließend fahren die U23-Fahrer (34,5 km) und dann die Elite Männer (34,5 km). Klare Elite-FavoritenIn den Eliteklassen sind die Favoriten klar: Neben den beiden Columbia-Profis Tony Martin und Ex-Weltmeister Bert Grabsch haben der Berliner Jens Voigt und der Deutsche Ex-Meister Sebastian Lang aus Erfurt Medaillenchancen, nicht zu vergessen Jungprofi Patrick Gretsch, der im letzten Jahr im Kampf gegen die Uhr bei den Espoirs noch den Ton angab und diesmal bei der Elite startet. -------------------------------------------------------------
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Bei den Frauen sind Titelverteidigerin Trixi Worrack und Judith Arndt die großen Favoritinnen. Sie werden vermutlich den Titel unter sich ausmachen. Wer Bronze gewinnen wird, ist dagegen ziemlich offen. Charlotte Becker hat Chancen, aber auch Hanka Kupfernagel, die in den letzten Wochen auf der Straße wieder Fuß fasste und schon siebenmal den Titel gewann. Sie will auch einen Tag später bei den Straßentitelkämpfen (Start um 16.00 Uhr) nach einer Medaille greifen. Das Straßenrennen auf dem relativ flachen Kurs rund um Sangerhausen bevorzugt Sprinterinnen, denn die Steigungen auf der Strecke sind nicht allzu schwierig. Wenn sie ihre gute Frühjahrsform halten kann, ist Ina-Yoko Teutenberg die große Favoritin, allerdings gibt es mehr als eine Handvoll Konkurrentinnen, die ebenfalls für den Titel in Frage kommen: Worrack, Arndt, aber auch Claudia Häusler und Sarah Düster von Cérvelo, Angela Hennig vom Noris-Team gehören in den Kreis der Medaillenanwärter. »Der Kurs ist sehr anspruchsvoll und publikumsattraktiv. Aber letztlich bestimmen die Fahrer das Rennen. Möglicherweise sind die Deutschen Meisterschaften eine Initialzündung, dass sich in Sangerhausen der Radsport neu etablieren kann«, so Frauen-Bundestrainer Thomas Liese. Milram mit mehreren OptionenDer Startschuss zum Männerrennen erfolgt am Sonntag um 10.00 Uhr an der Alten Promenade unweit des Sangerhausener Rathauses. 21 Mal müssen die Männer den Kurs umrunden (204,5 Kilometer). Letztes Jahr erlebte das Team Milram eine herbe Niederlage, als ihnen drei »Nobodys« die Medaillen wegschnappten. Martin Reimer, Dominic Klemme und Roger Kluge hatten sich aus dem Feld abgesetzt und wurden erst im Ziel wieder gesehen. Diesmal will man wachsamer sein. Mit 16 Fahrern wird Milram vermutlich ins Rennen gehen und kann mehrere Optionen spielen: Ciolek und Förster für das Sprintfinale, Knees oder Fothen nach einer erfolgreichen Attacke, oder Gerdemann oder Wegmann, die ihre Routine ausspielen. Größter Konkurrent im Kampf um den Titel, wenn es denn zu einem Massensprint kommt, ist sicherlich André Greipel, dem ein Meisterschaftserfolg in seiner langen Erfolgsbilanz noch fehlt und der von seinem Teamkollegen Marcel Sieberg bestimmt bestens unterstützt wird. |
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(Quelle: BDR-Medienservice) |
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