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Auszug aus dem RennRad-Test der aktuellen Ausgabe.
Stellen Sie sich eine Herde Gazellen vor – und mittendrin einen 1000-Kilo-Zuchtstier. Etwa so mutete der Auftritt des 2-Kilo-Stahlrahmens von Neueck im Testfeld der Leichtgewichte aus Carbon, Titan und Aluminium an – nicht die einzige Überraschung, die wir in Preisklassen von 2300 bis fast 8000 Euro entdeckten.
Wir zeigen ambitionierten Radfahrern, welche Preisklasse ihre beste Wahl ist – und warum weniger manchmal mehr ist. Bis 4000 Euro sind die Preissteigerungen einfach nachvollziehbar: Die Komponenten werden langlebiger, die Rahmen leichter, die Räder schneller.
Darüber bezahlen Sie vor allem für andere Werte als Technik: Geometrien auf Maß, exotisches Material wie Stahl und Titan, Fertigung in Deutschland, Italien und den USA – und die Gewissheit, etwas Außergewöhnliches zu fahren. Diese Individualität kostet bei Neueck, Norwid, Seven und Nevi ab 4700 Euro aufwärts; technisch aber sind diese kaum besser als das deutlich günstigere Circle, Univega, Bergamont und Roy Hinnen.
In einer anderen Liga fahren Focus und Lapierre – diese Räder sind bei der Tour de France so bzw. so ähnlich bei Milram und Francaise des Jeux im Einsatz.
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Gut montiert sind alle Räder, (besonders das Circle, siehe Test). Auffällig bei Focus, Neueck und Roy Hinnen: Trotz Carbongabelschaft ist auf dem Vorbau kein Spacer montiert – der Schaft endet also im Vorbau statt über diesem. Die Schäfte enden aber alle mindestens auf der Mitte der oberen Klemmschraube – also im grünen Bereich (mehr in unserer Technik-Info auf der rechten Seite). Positiv weiterhin die Vorbauten: Bis auf Nevi und Tune drucken alle Hersteller die maximalen Drehmomente auf die Vorbauten auf.
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