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Ich muss immer wieder Tempo reduzieren, um mit genügend Sicherheitsreserven durch das »Dickicht« zu steuern. Die Verzögerungselemente leisten dabei erstklassige Arbeit! Als würde die Gummis eine Alu-Flanke treffen, tritt die Bremsleistung auch auf den Carbonflanken der Squad bei Nässe sofort ein. Respekt!
Die Geschwindigkeit lässt sich fein dosieren, auf Wunsch greifen die Bremsen aber auch kraftvoll zu, alles kein Problem!
Ein letzter Hochgeschwindigkeitstest bei Regen blieb bis dato allerdings aus. Wie geschildert, die Sicht war zu schlecht. Geschwindigkeiten in D-Zug-Sphären bei Nässe konnte ich nicht erreicht - noch nicht!
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Mit 5500 Höhenmetern auf 238 Kilometern ist der Ötztaler Radmarathon oder der „Ötzi“, wie in die Fans liebe- und ehrfurchtsvoll nennen, eine Auseinandersetzung ohne Gegner – zumindest keinem aus Fleisch und Blut. Lesen Sie einen ganz persönlichen Erfahrungsbericht.
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In Ariolo hatte sich das Wetter gebessert und der vergleichsweise kurze (16 Kilometer) Kopfsteinpflaster-Anstieg auf den »Gotthard«, war ähnlich problemlos wie die trockene Abfahrt, die nach dem Gipfel folgte. Bei der letztgenannten musste ich mich zwar ein wenig durch den Verkehr wühlen - die Straßen sind beim Alpenbrevet nicht gesperrt - aber im mittlerweile gefestigten Vertrauen auf meine Bremskombi war das kein Problem.
Sahneschnittchen zum Schluss
Zum Abschluss beschenkt der Veranstalter dir Teilnehmer mit einem Sahneschnittchen: Der finale Ritt führt über 18 gleichmäßig steile Kilometer auf den Sustenpass in 2224 Metern Höhe.
Überglücklich den Kulminationspunkt erreicht zu haben, wartet nach dem Gipfeltunnel eine weiße Wand. »Um Himmels Willen! Das gibt es doch nicht! So eine Sch....», stammelte ich weinerlich, erbost und ungläubig zugleich.
Wie die Augen von Ungeheuer schießen mir PKW-Lichter urplötzlich aus dem Nichts entgegen, um sofort wieder im Dickicht zu verschwinden - Herstellerbeschreibung unmöglich! Die Sicht gleich Null, unaufhörlicher Nieselregen, eine Abfahrt zum Träumen. Die Fahrt ins Ziel nach Meiringen sollte für meinen Körper ein Graus und für die Squad nochmals ein letzter echter Härtest werden. Die ersten 300 Höhenmeter abwärts, hätte man wohl neben mir zu Fuß gehen können, so langsam war ich unterwegs.
Je weiter ich ins Tal kam desto besser wurde zwar die Sicht allerdings setzte, sozusagen als Ablöse Regen ein: Die Tropfen schmerzen wie Nadelstiche auf der Haut und verwandelt die Asphaltdecke in ein Schwimmbad. Dank guter Sicht lasse ich es jetzt voll laufen, fahre Risiko und bremse Kurven erst spät an. Ein letztes Kompliment an meine vier Sicherheitsexperten. Die normalen Gummis haben im Zusammenspiel mit den Xentis Squad auch auf regennasser Fahrbahn eine tadellose Leistung geliefert und mich sicher ins Ziel befördert.
Fazit:
Xentis hat mit den Squad die Bremsproblematik mit Thema: »Carbonflanken und herkömmliche Gummis bei Nässe« aus der Welt geschaffen. Herzlichen Dank!
Zum Verschleiß:
Brandneue Dura Ace Bremsgummis eines stark beanspruchten vorderen Bremskörpers haben im Verlauf der anspruchsvollen 172 Kilometer rund 1 Millimeter Profil verloren.
Technische Informationen über die Squad beziehen Sie bitte auf der Homepage des Herstellers unter www.xentis.com
Der »Squad-Tester« der RennRad fuhr auf den Carbonwheels von Xentis in 8:00:54 Stunden auf Platz 20 bei der »Cycling Gold Tour« des Alpenbrevet.
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