| Artikel lesen | |||
|
01.02.2012 | 11:11 h |
0 Kommentare bisher | ||
|
|||
|
Redaktion: |
|||
|
Diverses |
|||
Kittel brach Behandlung ab: «Das ist eine komische Sache» |
|||
|
Bei den Radprofis Kittel, Degenkolb und Gretsch, die alle vom Thüringer Mediziner Franke behandelt worden waren, besteht kein Dopingverdacht. Das zumindest will die Teamleitung mit dem Weltverband UCI geklärt haben. Kittel gab UV-Behandlungen zu. |
|||
|
Das niederländische 1t4i-Radsport-Team stellt sich vor seine Profis Marcel Kittel, John Degenkolb und Patrick Gretsch, die vom umstrittenen Thüringer Sportmediziner Andreas Franke behandelt worden waren. Sie stünden nicht unter Verdacht , gegen die Anti-Dopingregeln verstoßen zu haben. «Sie sind ebenfalls keine Verdächtigen in der Untersuchung», hieß es in einer Pressemitteilung. Der Weltverband UCI und die niederländischen Anti-Doping-Behörden hätten keine Bedenken gegen weitere Starts.
Kittel, in der abgelaufenen Saison mit 17 Saisonsiegen nach Einzelerfolgen gerechnet erfolgreichster deutscher Radprofi, gab die Behandlung mit UV-Strahlen bis 2008 zu. Danach hätte er sie unter dem Hinweis «das ist eine komische Sache», wie er am Dienstag bei MDR INFO einräumte, abgelehnt.
Kittel hat sich nach eigener Aussage jahrelang von Franke behandeln lassen - auch mit UV-bestrahltem Blut. Der Profi sagte am Dienstag MDR INFO, er sei seit 2004 am Olympiastützpunkt Erfurt umfassend betreut worden: «Und wenn ich krank war, wenn ich gesundheitliche Probleme hatte, dann bin ich zu dem Doktor Franke gegangen, weil der einfach der Arzt war, der dort angeboten wurde. Uns wurde immer gesagt, wenn ein Problem besteht, geht dorthin, dort wird euch geholfen.» Im Frühjahr 2008 habe er aber entschieden, «das möchte ich nicht mehr, das ist eine komische Sache». Danach habe er die UV-Behandlung nie mehr gemacht.
Kittel verwies darauf, dass sich Ermittlungen derzeit nur gegen den Sportmediziner Franke richteten, aber nicht gegen ihn. Einige Athleten seien aufgefordert worden, als Zeugen auszusagen. Er selbst sei bislang weder von der Staatsanwaltschaft, der NADA oder dem Radsport-Weltverband UCI kontaktiert worden. |
|||
|
(Quelle: dpa) |
|||
|
|||
| 0 Kommentare bisher | |||

