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16.07.2010 | 14:32 h

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Redaktion:

Michael König

 
 
 

Diverses, Top News 2

 

L‘Étape du Tour - eine ganz persönliche Erfahrung.

Einmal eine Etappe der Tour de France nachfahren, einmal im großen Peloton auf den Spuren der Profis wandeln. RennRad hat eine Etappe über den Tourmalet nach Hautacam im Rahmen von „L‘Étape du Tour“ absolviert. Lesen Sie eine ganz persönliche Erfahrung.

Rund 7500 Fahrer warten bei »L‘Étape du Tour« auf den Starschuss

Das Profil auf dem Weg von Pau nach Hautacam

Bei der Étape du Tour“ 2008 spannte sich das Fahrerfeld auf ein Länge von 15 Kilometern!

Pau nach Hautacam, wir haben die Chance genutzt und dem Trek Madone auf den Zahn gefühlt.

Jedermannsport: Ein Fahrer hilft seinem „Konkurrenten“ nach einem Sturz wieder auf die Beine.

Die sind nämlich nicht flach in dem Sinne, dass sie keine Höhenmeter zu überwinden haben oder entspannt entlang eines Flusslaufs radeln. Nein, sie wirken auf Profilzeichnungen häufig nur deswegen so eben, weil welliges Terrain oder auch kürzere Anstiege gegenüber einem Bergriesen wie dem Tourmalet im verkleinerten Maßstab optisch kaum ins Gewicht fallen. Seien Sie versichert, auf dem Weg von Pau nach Hautacam geht und ging es bis zum Fuß des Tourmalet nur rauf und runter. Flach sind bestenfalls die ersten drei, vier Kilometer, bis man die Stadtgrenze von Pau hinter sich gelassen hat. Ansonsten, wie geschildert, ein ständiger Wechsel von Auf und Ab, und den gilt es auf einem Untergrund zu bewältigen, den man so gar nicht mit entspanntem Gleiten in Verbindung bringen kann: Rauer Asphalt in gröbster Körnung sorgt für zusätzliche Belastung. Die beiden „Highlights“ der ersten 110 Kilometer sind zwei knallharte Anstiege von 3 bzw. 2,5 km Länge, die im Profil als kleine Spitzen dann aber doch ein wenig hervorstechen. Und am Fuß des ersten, dem Anstieg nach Labatmale in 410 Metern Höhe, sind meine Mitstreiter und ich inzwischen angekommen.

Berg ohne Wertung

Während Tourmalet, Hautacam und auch der Anstieg nach Loucrup in der Marschtabelle mit „Sommet“ (zu Deutsch: Gipfel) gekennzeichnet sind, findet Labatmale keine gesonderte Kennzeichnung. Ich darf Ihnen versprechen, falsch wäre das sicher nicht. Der Berg eröffnet mit vier langgezogenen 45 Grad-Kurven, die sich in eine 8 Prozent steile Steigung winden. Eine lange Rechtskurve führt dann hinein in eine rund 1,5 Kilometer lange Gerade, die sich mit 3 bis 4 Prozent erbarmungslos in Richtung Gipfel streckt. Die ersten beiden harten Rennstunden fordern ihren Tribut. Das inzwischen wieder stark angewachsene Feld unterliegt einer ersten Leistungsselektion.


Das Feld reißt auseinander

Ungerührt der ersten 80 superschnellen Kilometer rast das Feld in den Anstieg.

(Quelle: RennRad)

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