- Es gilt 60-250km Länge und 1.000 bis 5.000 Höhenmeter zurückzulegen, nicht eine gemütliche Sonntagsfahrt zu absolvieren. Wer sein Training richtig dosiert, kommt mit Sicherheit gut über die Strecke und verspürt bald Lust auf Nachschlag.
- Eine solide Grundlagenausdauer ist bei solchen Extremtouren eine Voraussetzung. Doch wie soll ich anfangen, wann und was soll ich trainieren?
- Die Wettkampfanforderungen sind vielfältig, lange Bergauffahrten, schnelle und endlose Abfahrten, die unsere Arm-, Rumpf,- und Beinmuskulatur bis an die Grenzen ihrer Belastbarkeit beanspruchen.
- Genauso vielfältig wie die Anforderungen im Rennen, ebenso umfangreich müssen die Trainingseinheiten gestaltet werden. Doch bevor es so richtig losgeht, sollte sich jeder medizinisch durchchecken lassen, um eventuellen Problemen vorzubeugen.
- Wer sein Training richtig dosiert – und das bedeutet: sich nicht überfordert, aber auch nicht unterfordert – der wird eine unvergessliche Tour erleben.
Das Training dafür unterteilen wir in drei Etappen:
1. Etappe Der Schwerpunkt der 1. Etappe liegt beim Sammeln von Kilometern zur Entwicklung der Grundlagenausdauer. Ein kleines Trainingslager von Freitag bis Sonntag kann hier sehr dienlich sein. Hierbei ist nicht die Intensität die Belastung, sondern die Länge der Trainingseinheit. Die Belastungsdauer ist langsam zu steigern, von 1:30-2 Std. bis später 4-6 Std. Das hängt ganz vom Vorhaben ab, für welche Distanz Sie sich beim Marathon entschieden haben. Sie sollten in der Vorbereitung mindestens schon ein mal eine Trainingsstrecke von ca. 80-85% der Wettkampfstrecke gefahren sein. Ziel der ersten Phase ist es, unsere Organsysteme zu ökonomisieren und für die härteren Belastungen vorzubereiten. Die erste Etappe dauert 2-3 Wochen mit einer anschließenden Ruhewoche. Das soll aber nicht heißen, das Rad für volle sieben Tage in die Ecke zu stellen. Sondern Sie fahren den Wochenumfang ca. 50-55% zurück. In den letzten der drei Wochen kann ein Teil des Trainings mal etwas flotter gefahren werden (siehe Graphik).
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