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05.08.2011 | 10:38 h

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Redaktion:

Erik Becker

 
 
 

Fitness, Top News 2

 

Hohes Tempo dank großem Gang!?

Wenn Sie „Kette rechts!“ hören, dann heißt es aufs Tempo drücken, dann heißt es mit einem schweren Gang Vollgas fahren. Aber welche Vorteile bringen „dickere“ Gänge? Und kann ich damit auch automatisch schneller fahren?

Foto: Roth

Viele Radler wollen immer wieder „dickere“ Gänge treten können. Also wählen sie eine größere Übersetzung, um mit einer Kurbelumdrehung einen längeren Weg zurück legen zu können und im Endeffekt schneller mit dem Rad fahren zu können.


Das klingt eigentlich auch ganz einleuchtend und ist auch richtig, wenn wir die gleiche Trittfrequenz zu Grunde legen würden. So ist es aber in der Praxis immer wieder zu beobachten, dass die Sportler das nicht können.  Nun ergeben sich hier zwei Probleme. Zum einen brauchen sie mehr Kraft, um den dickeren Gang zu treten und zum anderen müssen sie auch in der Lage sein, die entsprechende Frequenz zumindest beizubehalten. Denn nur dann sind sie auch wirklich schneller unterwegs. Also spielt hier neben der Kraft auch noch die Motorik des Sportlers eine wichtige Rolle.
Das Thema Trittfrequenz wird schon seit Beginn des Radsports untersucht und diskutiert. Heute haben wir Dank der Schaltungen eine Vielzahl von Übersetzungen zur Auswahl. Hier ist aber auch die Frage der Kurbellänge nicht uninteressant. Je länger der Hebel ist, umso größere Widerstände kann ich überwinden. Die heute gebräuchlichen Längen liegen zwischen 170 und 175mm.


Die Profisportler gehen mit der Thematik recht unterschiedlich um. An folgenden zwei Beispielen möchte ich hier zeigen, mit welchen Frequenzen Armstrong und Heras im Rennen fuhren. ance Armstrong fuhr bei der Tour de France 2001 in der Ebene mit  etwa 110 U/min und an einer 12% Steigung mit etwa 80 U/min. Roberto Heras fuhr bei der Vuelta d‘Espagna 2000 in der Ebene mit etwa 90 U/min und an einer 12% Steigung mit etwa 66 U/min.

(Quelle: RennRad 07/11)

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