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18.10.2010 | 11:42 h

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Redaktion:

Alfons Maier

 
 
 

Fitness, Top News 2

 

Trainingsplanung richtig gemacht

Im Folgenden erhalten Sie einen Einblick in den Dschungel der Trainingslehre. Das Wissen über die verschiedenen Trainingsprinzipien hilft Ihnen, Fehler in der Planung, bei der Umsetzung und der Dosierung Ihres Trainings zu vermeiden.

Trainingsbelastungen im Fitness-, Leistungs- und Hochleistungssport

Das Prinzip der Superkompensation und Summation- von Superkompensationseffekten

Wettkampfmethode und Intervallmethode

Intervallmethode / Serienprinzip

Zyklische Trainingsgestaltung

Dauermethode, Wiederholmethode


Am Beginn jeder Planung steht die Zieldefinierung. Der Trainingsprozess kann nur dann richtig geplant werden, wenn der Sportler ein konkretes Ziel vor Augen hat. Danach sollte weiter differenziert werden nach kurz-, mittel- und langfristigen Zielen. Individuelle sportliche Höchstleistungen werden nur durch eine langfristig ausgerichtete Strategie ermöglicht. Auf dem Weg zum Hochleistungsniveau werden Teilziele gesteckt.

Im Hochleistungssport wird für die langfristige Trainingsplanung häufig der Olympiazyklus verwendet, das heißt, sie ist auf die nächsten vier Jahre ausgerichtet. Zwischendurch finden immer wieder Trainings- und Wettkampfkontrollen statt, um die Leistungsentwicklung zu dokumentieren, zu analysieren und um rechtzeitig eventuelle Korrekturen in der weiteren Planung vorzunehmen. Natürlich müssen alle Zielsetzungen realistisch sein, d. h. sie müssen individuell erreichbar sein. Zu hoch gesteckte (unrealistische) Ziele lösen Frustration aus und bergen die Gefahr des Übertrainings in sich.

Um das Training selbstständig zu planen, durchzuführen und steuern zu können, ist fundiertes Wissen aus dem Bereich Trainingslehre notwendig. Im Anschluss finden Sie einfache Definitionen von wichtigen Grundbegriffen aus der Trainingslehre, die in vielen Fachbüchern oder Fachartikeln verwendet werden.

Rein ins Fachchinesisch

 Unter der Trainingsbelastung ist die Gesamtheit der auf den Organismus einwirkenden Trainingreize zu verstehen. Dabei wird differenziert nach äußerer und innerer Belastung (B). Die "äußere Belastung" stellen die unterschiedlichen Belastungsnormative dar, durch die trainingswirksame Reize ausgelöst werden. Die "innere Belastung" ist letztendlich die Reaktion des Körpers auf die äußere Belastung und ist die tatsächliche Beanspruchung (z. B. Herzfrequenz, Laktat), die auf den jeweiligen Organismus wirkt. Zu sehen ist das beim Belastungspuls. Fahren Sie beispielsweise in einer Gruppe, dann kann jedes Gruppenmitglied bei gleicher Geschwindigkeit eine andere Herzfrequenz haben. Die Belastung für jedes Gruppenmitglied ist die gleiche, die Beanspruchung auf das jeweilige Organsystem jedoch verschieden. Dies ist der Grund weshalb sich, trotz gleicher Trainingsmaßnahmen, die Leistung individuell unterschiedlich entwickeln kann.

Die Belastungsnormative werden häufig auch als Belastungskomponenten bezeichnet.

(Quelle: )

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