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11.05.2010 | 13:57 h

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Redaktion:

Tillman Lambert

 
 
 

Test & Technik, Top News 2

 

Dünner Stoff für kühle Brisen - 11 Windjacken im Test

Die Abfahrt ein Genuss – wenn es nur nicht so ziehen würde. RennRad hat elf Windjacken getestet – im Labor und auf der Straße.

Luftstromtempo durch den Stoff (Werte in mm/s)

Windundurchlässig: 0 - 8,4    

Winddicht: 8,5 - 16,7

Windabweisend: 16,7 - 25,1
Winddurchlässig: > 25,1

Bilder zu klein? Anklicken!

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Warum frieren wir eigentlich bei Wind? Unmittelbar über unserer Haut sind wir umgeben von einer wärmenden Luftschicht. Haare schützen diese Schicht gegen Luftzug. Bei Wind wird die wärmende Schicht weggeweht – wir frieren. Das ist der berüchtigte Windchill-Effekt. Weil wir auf dem Rad viel zu schnell sind, um eine isolierende Luftschicht zu bilden, brauchen wir bei hohem Tempo einen Windschutz. Wir haben elf Modellen im Labor und auf der Straße auf den Zahn gefühlt.

Der  Labortest
Mit dem Labortest haben wir das CTL-Textilprüflabor in Bielefeld beauftragt. Dort wurde die Luftdurchlässigkeit nach DIN-Norm gemessen: Auf dem Foto Nr. 12 sehen Sie den Metallring, unter dem die Jacke eingespannt wird. Luft wird senkrecht durch die Jacke gesaugt und dabei die Strömungsgeschwindigkeit gemessen. Die Absaugung wird auf einen Unterdruck von -1 mbar (weiße Uhr) eingestellt. Die durchströmende Luft wird durch eine gläserne Säule mit einer Skala geleitet und der Messwert daran abgelesen. Je schneller die Luft durchströmt, desto höher steigt die Markierung.
Getestet wurde jede Jacke am Gewebe und an den Nähten. Nur bei Craft und DeMarchi verhindertet gelöcherter Stoff auf einer Seite der Naht die Messung an den Nähten. Es gibt vier Kategorien: windundurchlässig, winddicht, windabweisend und winddurchlässig (Messwerte: nächste Seite, oben links).

Was bedeuten diese Werte für Sie? Wenn Sie eine  Abfahrt mit 80 km/h herunterrasen, bietet Stoff mit möglichst niedrigen Werten den meisten Schutz vor Zugluft. Bergauf sind Stoffe mit Messwerten zwischen 8,5 und 16,7 mm/s im Allgemeinen komfortabler, da dieser Bereich meist atmungsaktiver ist.

Jedoch wird im Labor lediglich die Leistung des Stoffes und der Nähte gemessen.

(Quelle: RennRad)

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