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Fahrtechniken
Auch die Fahrtechniken spielen eine maßgebliche Rolle über Erfolg und Misserfolg des Trainings. So sind im Grunde alle Fahrtechniken des Radsports mit einem Indoor Bike problemlos möglich und sehr authentisch dem Outdoor Cycling nachempfunden.
Sicher sind manche Techniken beim Indoor Cycling sehr fragwürdig und erinnern mehr an Beschäftigungstherapie als an ein tatsächliches Trainingskonzept mit einem bestimmten Ziel. Diese sollten wir vernachlässigen und gar nicht erst nachmachen, denn auch hier ist das Verletzungsrisiko relativ hoch. Genaugenommen gibt es wie beim Radfahren zunächst nur zwei Möglichkeiten, nämlich das Fahren im Sitzen und das Fahren im Stehen. Diese beiden Optionen lassen sich mit verschiedenen Fahrtechniken variieren, welche im Folgenden dargestellt werden sollen.
Fahren im Sitzen
• gerade für Radfahrer die zu favorisierende Variante sowohl in der Ebene wie auch am Berg
• sehr gute Traktion und Kraftentfaltung
• sehr gutes Kraftausdauertraining
Die Hände sollten schulterbreit auf den „Lenker“ abgelegt werden, ähnlich wie auf den Bremsgriffen beim Rad.
Fahren im Stehen
• Traktion auf die Pedale über den Einsatz des Körpergewichts, nicht über die Beinkraft
• geringerer Trainingserfolg für das Radfahren
• wenn das Gesäß kneift oder einschläft = Entlastung des Gesäßes, Förderung der Durchblutung
• wenn der Rücken zwickt = Entspannung des Rückens
• überwiegend wird über die Gesäßmuskulatur gearbeitet
Diese wird von den meisten Indoor Cyclern als die angenehmere Technik empfunden, denn sie haben das Gefühl mehr leisten zu können. Wir alle haben aber bereits die Erfahrung gemacht, dass, sobald wir aufstehen, die Geschwindigkeit herabgeht und die Beine schnell ermüden. Trotzdem hat diese Technik ihre Berechtigung, gerade wenn das Sitzfleisch oder der Rücken nicht mehr mitmachen.
Weitere Techniken können hierzu angewendet werden. Diese sollten grundsätzlich fein dosiert werden, denn sie belasten den Bewegungsapparat mehr als das normale Fahren.
Sprinten
• im Sitzen
• sollte ausschließlich am Berg mit rund 80% max.
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