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04.09.2010 | 20:42 h |
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Redaktion: Tillman Lambert |
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News |
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«Wall Street Journal»: Landis hat geklagt |
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Berlin - Nach seinen Doping-Anschuldigungen gegen Radprofi Lance Armstrong hat dessen früherer Teamkollege Floyd Landis nach einem Bericht des «Wall Street Journal» Klage eingereicht. |
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Wie das Blatt schrieb, prüft deswegen das US-Justizministerium, in den Fall einzusteigen. Landis, der im Frühjahr von systematischem Doping im früheren Team US Postal berichtet hatte, habe schon vor einiger Zeit Anzeige erstattet. Details aus der Klage seien nicht bekannt. Vermutlich gehe es im Kern um Betrug gegen die staatliche amerikanische Post, die Armstrongs Team mehrere Jahre sponserte.
Landis stütze sich auf das «False Claims»-Gesetz, das US-Bürgern die Möglichkeit gibt, mit einer Klage auf Betrug gegen den Staat hinzuweisen. Die Regierung müsse daraufhin entscheiden, ein eigenes Verfahren zu eröffnen. Von diesem könnte schließlich auch Landis selbst als sogenannter «Whistleblower» profitieren: Werden nämlich Schadensersatzzahlungen fällig, könnte Landis als Initiator der Klage über 20 Prozent davon einstreichen.
Ein Sprecher von Armstrong sagte dem «Wall Street Journal»: «Dass es Floyd Landis ums Geld geht, bekräftigt alles, was wir von Landis schon wissen.» Den überführten Doping-Sünder bezeichnete der Sprecher als «epischen Betrüger». Armstrong hat Doping stets bestritten und Landis als Lügner bezeichnet. |
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(Quelle: dpa) |
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