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HF Ausgangswiderstand angesetzt werden
• das vorgenannte Losbrechmoment wird bei der Beschleunigung deutlich kleiner (genau umgekehrt, als es beim Radfahren selbst wäre)
• max. 20 Sekunden sprinten
Frozen (Fixierung, Einfrieren)
• nur bei Bergfahrten
• im Sitzen oder Stehen
• max. 20 Sekunden, dann eine Pause von mind. 20 Sekunden
Hier wird während des Fahrens (meist im Stehen) der Wiegetritt (auch „Side to Side“-Bewegung genannt) eliminiert. Die Energie, die durch den Wiegetritt „verschwendet“ wird, geht nun komplett in die Beine. Die Belastung auf die Beinmuskulatur wird deutlich größer und man verspricht sich ein besseres Kraftausdauertraining. Leider geht auch die Belastung auf Sehnen, Gelenke und Bandapparat deutlich nach oben. Nicht zuletzt weil es in größeren Gruppen und zu fetziger Musik unterrichtet wird, macht Indoor Cycling so viel Spaß – fein dosierbar und hocheffektiv. Wie bei allen Sportarten entscheidet letztlich die Qualität des Trainings über den Trainingserfolg.
Auf die Dosis kommt es an.
Achtung: Gerade im Winter sollten wir unsere Systeme nicht zu stark belasten, denn ein grippaler Infekt hat schon so manchem Radsportler eine ganze Saison zerstört. Also dran denken: Wie für die Natur ist der Winter auch für Sportler Regenerationszeit. Wir neigen leider viel zu oft dazu, uns auf Arzneimittel zu verlassen. Muten Sie Ihrem Organismus im Winter und insbesondere, wenn es Sie „erwischt hat“, einfach nicht zu viel zu!
Trainingsempfehlung
• 2–3 x Indoor Cycling (Intensitäten zwischen 65–80% max. HF, jede 10. Einheit bis 90% max. HF)
• 2 x Krafttraining (vorzugsweise Oberkörper, Verhältnis der Übungen Brust : Rücken = 1 : 2 mit vielen Zugübungen nach hinten)
• Wochenende 1–2,5 h Radtraining zwischen 65–80% max. HF, alternativ Training auf dem Indoor Bike mit gleicher Dauer und Intensität
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