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18.10.2010 | 11:42 h

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Redaktion:

Alfons Maier

 
 
 

Fitness, Top News 2

 

Trainingsplanung richtig gemacht

Im Folgenden erhalten Sie einen Einblick in den Dschungel der Trainingslehre. Das Wissen über die verschiedenen Trainingsprinzipien hilft Ihnen, Fehler in der Planung, bei der Umsetzung und der Dosierung Ihres Trainings zu vermeiden.

Trainingsbelastungen im Fitness-, Leistungs- und Hochleistungssport

Das Prinzip der Superkompensation und Summation- von Superkompensationseffekten

Wettkampfmethode und Intervallmethode

Intervallmethode / Serienprinzip

Zyklische Trainingsgestaltung

Dauermethode, Wiederholmethode

Sie sind die maßgebenden Größen zur Dosierung der Trainingsbelastungen. Im Einzelnen sind dies Reizintensität, -dauer, -dichte, -umfang und die Belastungshäufigkeit. Sie beeinflussen sich gegenseitig bzw. gegensinnig. Je größer der Umfang, umso geringer die Intensität, je höher die Intensität, umso geringer die Belastungsdauer, je höher die Intensität, umso länger dauern die Pausen.

Die Belastungsintensität (Reizintensität) ist geprägt durch den Anstrengungsgrad mit dem eine Belastung ausgeführt wird (messbar über Laktatkonzentration und/oder Herzfrequenz). Im Radsport werden dafür häufig verschiedene Pulsbereiche oder Prozentangaben vom radsportspezifischen Maximalpuls verwendet. Den Vorgaben werden dann die verschiedenen Inhalte mit den gebräuchlichen Abkürzungen GA 1, GA 1/2, GA 2 (EB), SB sowie der jeweiligen Abkürzung eine genaue Intensität zugeordnet. So wird zum Beispiel das GA 1 im Bereich von 65-75 % der maximalen Herzfrequenz absolviert.

Die Belastungsdauer ist die Dauer eines Einzelreizes bzw. die Summe von Einzelreizen (zeitliche Dauer oder Wiederholungszahlen). Beim GA 1-Training ist die Dauer z. B. drei Stunden, beim Intervalltraining kann die Dauer z. B. 5 x 2000 Meter (10000 m) oder 3 x10 Minuten (30 min) sein.


Die Belastungsdichte wiederum gibt die Zeitspanne zwischen den einzelnen Belastungsreizen wieder und ist gekennzeichnet durch den Wechsel von Belastung und Erholung (Pausen). Hier wird unterschieden zwischen lohnender und vollständiger Pause. Bei der lohnenden Pause ist das Ziel, weitere, leistungsfördernde Adaptationsprozesse auszulösen. Die vollständige Pause, mit dem Ziel des Abbaus der Ermüdung, wird im Regelfall bei der Wiederholungsmethode angewendet. Die hohe Intensität dieser Trainingsmethode macht dies erforderlich. Beim GA1 (Dauermethode) entfällt die Belastungsdichte, denn hier handelt es sich lediglich um einen lang andauernden Einzelreiz ohne Pause.

Der Belastungsumfang (Trainingsumfang) ist die Gesamtmenge an Belastungsreizen einer Trainingseinheit oder einer Trainingsperiode (z. B. Trainingswoche). Beim GA 1-Training sind es z. B. drei Stunden, beim Intervalltraining die Gesamtdauer der kompletten Trainingseinheit, z. B. 2,5 Stunden.

(Quelle: )

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