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Spannende Etappen haben Tagessieger in Fluchtgruppen hervorgebracht, mit Mark Cavendish wurde trotzdem ein neuer Supersprinter geboren. In den Bergen wurde gefightet und attackiert, das Finale am Mont Ventoux war fast schon sensationell ansehnlich. Lance Armstrong hat im Gegensatz zu seinen großen Tagen bei der Tour geplaudert, als wäre er zum Schwatz beim Tee, Alberto Contador hätte das ein oder andere Mal wohl noch schneller gekonnt, hat es der Konkurrenz aber erspart, sie zu demoralisieren – ein wahrer Champion.
Und auch wir Deutschen dürfen uns national freuen. Allen vorweg hat Tony Martin Balsam auf unser geschundenes Radsporthaupt geschmiert, dicht gefolgt vom Etappensieger Heinrich Haussler. Und das Beste zum Schluss: kein Dopingfall!
Was soll ich Ihnen sagen, die Tour de France 2009 war sehenswert und hatte Unterhaltungswert, sie hat mir großes, großes Vergnügen bereitet.
Zu schön, um wahr zu sein, möchte man fast denken.
Und dann, kaum ist der finale Ritt nach Paris Vergangenheit, trudeln die ersten »Dopingwarnungen« ein. Von Epo der dritten Generation ist die Rede. Im Müll einiger Teams seien weitere, andere verbotene Substanzen gefunden worden. Die französische Anti-Doping-Agentur ist sogar überzeugt, dass es im Verlauf der Tour de France zu verbotenem Blutaustausch gekommen ist. Als hätten die Nägel nicht mehr gehalten, wirft die Veranstaltung jetzt Schatten, die länger und länger werden. Die Realität hat mich eingeholt, bevor sie wahrhaftig geworden ist.
Inhaltsangabe
S. 3 Editorial
S. 6 Post
S. 10 Szene
»RennRad hakt nach«, »Tuningecke«, »Hätten Sie es gewusst?«, drei neue Rubriken in der RennRad-Szene. Dazu Berichte rund um die RennRad-Trophy, ein Gewinnspiel, uvm.
S. 16 Impressionen
• Voigt stürzt • »Das Podium« am Mont Ventoux • Alberto Contador am Ziel seiner Träume
S.
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