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»Lance Armstrong! Ja, klar, den kenne ich!«
Wieso und weshalb, bleibt ein wenig im Dunkeln, latente Verbindungen zur Tour de France werden genauso unterstellt wie zum Thema Doping und zu Sheryl Crow – »Oder?«. Weitere Vermutungen bis hin zu Vernetzungen mit dem Erdtrabanten unterbreche ich, will sie wieder auf die ursprüngliche Fährte locken, aber: Genaues? Nein, das wisse man eigentlich nicht.
Und genau das ist es, denke ich.
Lange Zeit stand ich der Rückkehr des US-Amerikaners in den Profiradsport zwiegespalten gegenüber, bis mir – auch aufgrund der obigen Anekdote – klar wurde, dass gerade die Person, an der sich so viele Geister scheiden, die größte Chance sein kann, die der Profiradsport derzeit hat.
Lance Armstrong, der einzige Superstar des Radsports, er ist der Mann, der Menschen über die Grenzen seines Sports hinaus erreicht. Er ist der Mann, der einer Tour de France in Deutschland breites öffentliches Interesse schenkt, allein dadurch, dass er erneut teilnimmt. Wenn die Sportler seinen Windschatten zu nutzen verstehen, dann kann der Profiradsport in Deutschland die ersten Mosaiksteinchen seines zerbombten Images öffentlich zusammenzusetzen. Ganz egal, wie sehr Lance Armstrong polarisiert, ich begreife die Teilnahme des Amerikaners an der Tour de France als eine große Möglichkeit.
Inhaltsangabe
S. 3 Editorial
S. 6 Post
S. 8 Szene
• Gewinnspiel: Cyclocross-Wochenende im Odenwald • Kestrel ist zurück • Die »Trophy« ist gestartet. Glocknerkönig & Alb-Extrem eröffnen die Rennserie • Red Dot Design Award für BMC • uvm...
S. 14 Impressionen
S. 18 Giro d'Italia: Mentschow stürzt zum Sieg
Auf den letzten Kilometern musste er noch einmal zittern, aber im Ziel reichte es doch: Dennis Mentschow hat als dritter Russe den Giro d’Italia gewonnen, war nach drei Wochen trotz seines Sturzes beim Abschlusszeitfahren in Rom 41 Sekunden schneller als Danilo di Luca.
S.
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