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11.04.2010 | 18:03 h |
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Redaktion: Michael König |
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Race, Top News 1 |
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Cancellara nach Double in Roubaix spachlos |
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Roubaix - Fabian Cancellara wird zum Alptraum für Tom Boonen. Er feierte mit seinem Solo-Sieg bei der 108. Austragung von Paris-Roubaix nach seinem Triumph bei der Flandern-Rundfahrt vor einer Woche eine seltene Doublette. |
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Der Sieg des Schweizers nach 259 Kilometern - 52,9 davon führten über die gefürchteten Kopfsteinpflaster-Passagen der «Hölle des Nordens» - ähnelte seinem Coup in Meerbeke vor einer Woche. Bereits 2006 hatte Cancellara in Roubaix gewonnen. Auch diesmal hatte Cancellara Bonnen wie vor einer Woche mit einem mächtigen Antritt weit vor dem Ziel überrascht, ihn fast hilflos zurückgelassen und dessen Traum vom Hattrick zerstört. Sieben Tage nach seinem zweiten Platz bei der Flandern-Rundfahrt hinter Cancellara verfehlte Boonen diesmal das Treppchen auf Rang fünf deutlich, auch, weil er bei der Verfolgung des «Überfliegers» mit dem weißen Kreuz auf der Brust keine Allianzen mit anderen Fahrern schmieden konnte. Das letzte Double Flandern/Roubaix feierte Boonen vor fünf Jahren. Das Finale bei Trockenheit und einigen Sonnenstrahlen hatte Topfavorit Boonen mit drei kurzen Attacken rund 60 Kilometer vor dem Ziel eingeläutet. Nur noch 12 der insgesamt 27 Kopfsteinpflaster- Passagen lagen zu diesem Zeitpunkt vor den Fahrern. Die Tempoverschärfung konnten Boonens ärgster Widersacher Cancellara und noch rund 15 Fahrer mitgehen. Dann kam der große Auftritt des 29- jährigen Schweizers aus dem Saxo-Bank-Team, der Boonen 48,5 Kilometer vor dem Ziel mühelos wegfuhr. Schnell hatte der Zeitfahrweltmeister 20 Sekunden Vorsprung und der überrumpelte Belgier, der die Attacke etwas verschlafen hatte, versuchte in seinem Rücken, vergeblich Boden gut zu machen. Innerhalb von fünf Kilometern hatte Cancellara auf seiner Sonderanfertigung «Specialized Black» 30 Sekunden auf den belgischen Weltmeister von 2005 herausgefahren. 30 Kilometer vor dem Ziel waren es schon 1:28 Minuten und nur noch ein Defekt oder Sturz hätten Cancellara stoppen können. Der Schweizer, der den Norweger Thor Hushovd und den Spanier Juan Antonio Flecha mit 2:00 Minuten auf die Plätze verwies, war im Ziel aus Erschöpfung und Rührung sprachlos. |
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(Quelle: dpa) |
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