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13.01.2011 | 10:55 h

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Was macht eigentlich... Torsten Hiekmann?

Eigentlich träumte der Berliner Torsten Hiekmann von einer großen Radkarriere - jetzt hilft er anderen, hoch hinaus zu kommen...

In der Thüringer Landesliga stürmt Torsten Hiekmann (l.) mit seinen Kumpels für die Erfurter Coyoten

Ex-Profi Torsten Hiekmann (30) will am Fuße der Jenaer Kernberge hoch hinaus. Gemeinsam mit  dem ehemaligen Geraer Radrennfahrer Gunter Schwarz betreibt „Hieke“ das Studio „Höhenfitness Jena“. Sie „beamen“ Alpinisten atmosphärisch in Gipfelhöhen. „Zurzeit bereitet sich eine Alpinistengruppe bei uns vor, die in den nächsten Wochen den Aconcagua in den argentinischen Anden besteigen wollen. Mit 6962 m  ist er der höchste Berg des amerikanischen Kontinents. In unserem Studio absolviert die Gruppe  ihr Höhentraining. Im vorigen Jahr haben sich einige Alpinisten  erfolgreich auf die Besteigung  des Pik Lenin in Tadschikistan vorbereitet. Sie waren fit für den 7163 m hohen Berg im Pamir und haben den Gipfel erreicht“ - Torsten Hiekmann entpuppt  sich nach seinem Studium als Experte für Höhenanpassung, Höhentraining und gesunde Ernährung. Neben den Alpinisten und Bergsteigern schnuppern auch  zahlreiche Leistungssportler bei ihm Höhenluft. „Thüringer Leichtathleten und Ringer sind Stammgäste bei uns“, verrät Hiekmann.
Eigentlich träumte der Berliner Torsten Hiekmann nach seinem Junioren-Weltmeistertitel im Zeitfahren von einer großen Radkarriere. Nach seinem Dienst in der Bundeswehr-Sportfördergruppe, trat er beim Team Telekom, Team Mobile und Gerolsteiner in die Pedale. Dadurch steckte bei ihm der Marschallstab im Tornister.Beim Giro d’ Italia und der Vuelta strampelte er beim Zeitfahren sogar unter die Top-Ten. Er gewann den schweren Grand Prix Schwarzwald und „Rund um den Henniger Turm“ der U23. Podestplatzierungen bei Paris-Nizza oder der Ruta del Sol gehören ebenso zu seiner Profi-Bilanz wie ein dritter Gesamtrang bei der Regio-Tour und der vierte Platz bei der Friedensfahrt.
Hiekmann zog von seiner Geburtsstadt Berlin nach Küttigen in die Schweiz „Ich wollte dort in der Nähe von Steffen Wesemann sein, um mit ihm zu trainieren und von ihm zu lernen“, erklärt der einstige Profi. Irgendwann tauchte  dann  die Thüringerin Katja in seinem Leben auf. Die temperamentvolle Power-Frau lockte Torsten aus den Alpen ins thüringische Jena. Da ab 2006 die Dopingwelle über den Radsport schwappte und es bei ihm ohnehin nicht wie erhofft in Richtung Tour-de-France-Sieg rollte, musste Hiekmann nicht lange überlegen.

(Quelle: )

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