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Comeback: Degenkolb auf einem guten Weg

21.03.2016
John Degenkolb nach dem Unfall: Tour de France ist das Ziel

Bis zur Tour in Topform?

John Degenkolb muss bei den gerade begonnenen Klassikern zuschauen. Sein Teamchef hält die Pause im Hinblick auf die Tour nicht unbedingt für einen Nachteil.

Der nach seinem Horror-Crash vom Januar zur Untätigkeit verurteilte Degenkolb hat gerade wieder mit dem Training begonnen. Sein Teamchef Iwan Spekenbrink ist zuversichtlich, dass der 27 Jahre alte Radprofi rechtzeitig zur Tour de France wieder «der Alte» ist. «Ich bin optimistisch, dass er bis dahin die nötige Form hat - ich bin allerdings kein medizinischer Spezialist», sagte der Niederländer der Deutschen Presse-Agentur.

Degenkolb mitten in Vertragsverhandlungen

Die Vertragsverhandlungen mit seinem lädierten Star sind im Gange. «Wir sind zufrieden mit ihm und er fühlt sich bei uns wohl, aber jetzt sind erst einmal andere Dinge wichtiger», erklärte Spekenbrink, der sich vor Saisonbeginn von Topsprinter Marcel Kittel unter vernehmlichem Theaterdonner getrennt hatte. Degenkolbs Kontrakt läuft zum Jahresende aus.

Zurück auf dem Rad

Die lange Zwangspause für Degenkolb müsste nicht unbedingt von Nachteil sein, meinte Aldag. «Entscheidend wird sein, wie er den Unfall mental wegsteckt. Auf jeden Fall dürfte er im Juli zur Tour ausgeruhter als die meisten Konkurrenten sein. Im Januar 1998 hatte ich mir bei einem ähnlichen Unfall den Oberschenkelhals und das Schlüsselbein gebrochen und hatte bei der Tour wieder locker meine Form», erzählte Sanremo-Spezialist Aldag. Seit 16. März ist John Degenkolb zurück auf der Straße. Auf seiner Facebook-Seite veröffentlichte er dazu ein Foto von sich mit der Unterschrift: "Es liegt ein sehr langer und harter Weg vor mir...aber endlich wieder die Freiheit auf dem Rad in der Natur zu genießen tut so wahnsinnig gut!"

Quelle: 

dpa, Fotos: Cor Vos, Degenkolb Facebook

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