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Offiziell: Straßen-WM 2018 in Innsbruck

02.02.2016
Infos Straßenrad-WM 2018 Innsbruck

Die schwerste Rad-WM aller Zeiten?

Das österreichische Bundesland Tirol wird im September 2018 die Straßen-Weltmeisterschaften der Radprofis ausrichten. Die Veranstalter versprechen einen Kurs mit rund 5.000 Höhenmetern.

Der Internationale Radsport-Verband (UCI) hat am Montag nach der Radcross-WM im belgischen Heusden-Zolder bekanntgegeben, was Insidern seit September bekannt war. Die Straßenrad-WM findet 2018 in Österreich statt. Das Bundesland Tirol erhielt den Zuschlag. Die insgesamt zwölf WM-Rennen sollen verteilt auf das gesamte Gebiet des Bundeslandes stattfinden. Österreich ist damit zum dritten Mal nach 1987 in Villach und 2006 in Salzburg Ausrichter des Radsport-Großereignisses.

WM-Strecke soll 5.000 Höhenmeter aufweisen

Bereits im September 2015 kursierten unbestätigte Meldungen, wonach die WM 2018 in Innsbruck stattfinden soll. Die UCI verschob allerdings die endgültige Entscheidung um vier Monate. Für Tirol sprach nach den eher flachen WM-Kursen in Richmond (USA/2015), Katar (2016) und Bergen (NOR/2017) die geplante Strecke mit schwierigen Anstiegen, wie die österreichische Presse-Agentur gestern meldete. "Wir werden eine der schwersten Weltmeisterschaften der Geschichte erleben. Wir planen beim Elite-Rennen einen Kurs mit rund 5.000 Höhenmetern, das gab es noch nie bei einer WM. Nach Jahren von flachen WM-Strecken kommt ein anspruchsvoller Kurs neben den Radstars Chris Froome, Vincenzo Nibali, Nairo Quintana und Co. auch unseren österreichischen Kletterern zugute", erklärte demnach der zweifache Österreich-Tour-Sieger Thomas Rohregger, der in die Gespräche mit der UCI eingebunden war.

Acht Tage Festtagsstimmung

Die genaue Streckenführungen sind wohl aufgrund ausstehender Verträge mit den Partnergemeinden noch nicht fixiert. Die WM 2018 mit insgesamt zwölf Rennen - Teamzeitfahren, Einzelzeitfahren und Straßenrennen für die Elite und Nachwuchsklassen - wird voraussichtlich acht Tage dauern. Österreich erwartet ein Radsportfestival der Superlative.

Quelle: 

dpa, Redaktion RennRad; Fotos: Cor Vos

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