| Artikel lesen | |||
|
16.02.2010 | 10:36 h |
0 Kommentare bisher | ||
|
|||
|
Redaktion: Michael König |
|||
|
Termine |
|||
23. Mai 2010: „neuseen classics – rund um die braunkohle“ |
|||
|
Zukunft des Profirennens ist ungewissDer Aufstieg des Profirennens bei den „neuseen classics – rund um die braunkohle“ in die höchste Kategorie der UCI Europe Tour verlief rasant und wurde in Rekordzeit geschafft. Seit 2006 dürfen ProTour Teams starten, Gerolsteiner, Milram, High Road, Unibet oder Columbia waren bereits in Zwenkau. Viele bedeutende Profiradrennen sind in den letzten beiden Jahren aus finanziellen Gründen aus den Terminkalendern verschwunden, in diesem Jahr kann es auch die „neuseen classics – rund um die braunkohle“ treffen. Wirtschaftskrise und Dopingdiskussion sind zwei Schlagworte; die Sponsoren haben ihre Etats überprüft und teilweise zurückgefahren. Renndirektor Harald Redepenning: „Die Qualität des Starter-Feldes ist von einer gesunden finanziellen Grundlage abhängig, die aktuell heute nicht gegeben ist. Ob und in welcher Form das Profirennen stattfinden kann, werden wir bis zum 10. März 2010 entscheiden. Das Konzept in der Breite des Angebots bei den ,neuseen classics – rund um die braunkohle‘ bleibt aber bestehen.“
Die Alternative, ein im Vergleich zu den Vorjahren weitaus weniger attraktives nationales Rundstreckenrennen auszurichten, findet unter Insidern wenig Begeisterung. Andreas Petermann, der in den Vorjahren für die Fahrerverpflichtungen zuständig war: „Ich bin sehr enttäuscht über diese Entwicklung, weil schon viele Kontakte und Gespräche stattgefunden haben, unter anderem mit Milram, HTC Columbia, Euskatel und weiteren Pro Tour Teams. Es wäre bedauerlich, wenn das letzte hochkarätige Ein-Tages-Rennen in einer Region, in der Radsport durch die Friedensfahrt einen hohen Stellenwert hat, sterben würde.“ |
|||
|
(Quelle: ) |
|||
|
|||
| 0 Kommentare bisher | |||

