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15.07.2010 | 16:04 h |
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6. Pacemakers-Radmarathon für eine Welt ohne Atomwaffen am 31. Juli |
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Der Radmarathon führt über 342 km von Bretten über Heilbronn, Mannheim, Kaiserslautern, Neustadt/Weinstraße zurück nach Bretten. Die Veranstalter rechnen mit einem Teilnehmerrekord von 150Radsportlern, davon über 100, die die Gesamtstrecke fahren. |
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Beim Pressegespräch in Karlsruhe machte KSC-Präsident Paul Metzger deutlich, dass er auch in seiner neuen Funktion gerne bereit war, die Schirmherrschaft wieder zu übernehmen und damit die langjährige Unterstützung für die Pacemakers fortzusetzen. Metzger war als Oberbürgermeister Brettens und aktives Mitglied der Bürgermeisterbewegung Mayors for Peace vom 1. Pacemakers-Radmarathon 2005 an in jedem Jahr in Bretten mit dabei.
Durch diese Unterstützung ist Bretten auch zum dritten Mal in Folge als Start- und Zielort ausgewählt worden. Metzgers Engagement für eine atomwaffenfreie Welt wurde ausgelöst durch die Begegnung mit einem Überlebenden des Atombombenabwurfs auf Hiroshima im Jahr 2005.
Günter Riemer, Präsident des württembergischen Radspotverbandes, betonte, dass es den Radsportverbänden in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz auch im zweiten Jahr in Folge wichtig sei, den Pacemakers-Marathon zu unterstützen.
Radsport sei eine völkerverbindende, friedensfördernde Sportart. Dies belegen z.B. die begeisterten Zuschauer unterschiedlichster Nationen bei Berganstiegen bei der Tour de France, wie dieser Tage wieder zu sehen. Der Marathon demonstriere auf eindrucksvolle Art, wie der Sport sich für Frieden und atomare Abrüstung einsetzen könne. Plastisch schilderte er dabei seine Beteiligung beim letztjährigen Marathon zwischen Heilbronn und Mannheim.
Sein Kollege Udo Rudolf, Präsident des Radsportverbandes Rheinland-Pfalz, untermauerte dies und wird am 31.7. eine etwa 60 km lange Teilstrecke von Kaiserslautern zum Johanniskreuz mitradeln. Gernot Hörner, Vorsitzender des Radsportclub Bretten unterstrich dass sein Club aufgrund der guten Vorerfahrungen mit den vorangegangenen Pacemakers-Marathons erstmalig mit an der Organisation beteiligt seien. Auf diese Weise können dieses Jahr auch Wertungspunkte beim Bund deutscher Radfahrer gesammelt werden.
Das Urgestein der Friedensbewegung, Ulli Thiel, Sprecher der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Karlsruhe, dem u.a. die Initiative für die große Menschenkette zwischen Stuttgart und Ulm 1983 gegen die Stationierung von Mittelstreckenraketen zu verdanken ist, bescheinigte der Form, mit Radsport für atomare Abrüstung einzutreten, eine große Kreativität, die es der Friedensbewegung ermögliche, ganz andere Kreise der Bevölkerung anzusprechen.
Roland Blach, Koordinator der Pacemakers und Landesgeschäftsführer der DFG-VK Baden-Württemberg, wies darauf hin, wie breit verankert der Wille nach vollständiger atomarer Abrüstung sei. |
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(Quelle: PM Pacemakers, c/o DFG-VK) |
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