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Eines der wichtigsten Bauteile an einem Fahrrad ist das Steuerkopflager (auch Steuerlager, Steuersatz oder Lenkkopflager genannt). Ist die Vorspannung des Steuersatzes zu hoch oder auch zu gering, dann kann das zu gefährlichen Fahrsituationen führen. Bei zu losem Steuersatz treten Fahrwerksunruhen auf, bei zu großer Vorspannung betätigt sich die Lenkung schwergängig und reagiert nicht mehr spontan.
Feststellen kann man beide Fehleinstellungen durch einfache Versuche. Ist der Lenkkopf zu fest, dann lässt sich das nachweisen, indem man die Front des Rades leicht anhebt, das Vorderrad links oder rechts neben der Geradeausfahrposition loslässt. Schwingt die Lenkung gegen den Anschlag, die Lenkung lenkt voll ein, dann passt es. Sollte dies nicht der Fall sein, dann muss die Freigängigkeit hergestellt werden. Um den Lenker frei laufen zu lassen, dürfen natürlich die Bowdenzüge nicht zu sehr auf Spannung sein, das bremst diesen Vorgang. Mehr dazu gleich.
Sollte das Lenkkopflager zu lose sein, dann lässt sich das erspüren, indem man die Vorderradbremse gezogen hält und das Fahrrad leicht am Lenker abwechselnd nach vorn und hinten bewegt. Dabei mit den Fingern der anderen Hand leicht den oberen Lenkkopfbereich umgreifen, und wenn Spiel fühlbar ist, dann muss das Lager nachgezogen werden.
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Und so funktioniert's:
Das brauchen Sie
Inbusschlüssel, am besten für Ratsche
Drehmomentschlüssel klein (5-20 Nm)
Für Gewinde-Steuersatz: Gabelschlüssel je nach Kronmutter-Schlüsselweite 40, 36 oder 32 Millimeter (evtl. Gabelweite 1 1/4, 1 1/8 oder 1 Zoll).
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Let's go:
Lösen Sie die Schrauben der Ahead-Kappe...
...und die der Schaftklemmung des Lenkervorbaus.
Sicherheitscheck! Nehmen sie die Ahead-Kappe ab und überprüfen Sie, wie tief der Gabelschaft in der Vorbauklemmung sitzt.
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