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Dicht gedrängt wartet die Menschenmasse auf den kurzen Moment. Alles konzentriert sich auf das Ende des Spaliers. Der Lärmpegel steigt. Das Jubeln der Zuschauer nähert sich, baut sich noch weiter auf und erreicht schließlich den eigenen Standpunkt. Mit einem Mal erscheinen sie und der Augenblick ist da, in dem die Härte des Cyclocross ersichtlich wird. Schlammverschmiert und mit verzerrten Gesichtszügen wehren sich die Profis gegen den erbarmungslosen Wettkampf. Rot unterlaufen sind ihre Augen, wenn sie der Dreck befällt. Wie angriffslustige Krieger stürmen sie ihrem Ziel entgegen. Die Strecke ist der Feind, der ihnen alles abverlangt. Schlammfurchen, schmale Gassen und unfahrbare Hänge stellen sich ihnen wie eine Armee entgegen und versuchen die Sportler in die Knie zu zwingen. Regen und Kälte kommen hinzu und vergrößern die Macht der Umwelteinflüsse. Das Duell wirkt ungleich, der Ausgang vorhersehbar. Mit nur einem Verbündeten, seinem Cross-Rad, versucht sich der Athlet zu widersetzen.
Glücklich darf sich derjenige schätzen, der eines der Besten besitzt. Das X-Night ISP von Ridley gehört zu dieser exklusiven Gruppierung und kann sich sogar noch von seiner Konkurrenz abheben. Zwar macht es nicht den Anschein eine Ausnahmestellung einzunehmen, aber die kleinen Details verraten, dass es etwas Besonderes geleistet hat. Dezente Regenbogenfarben und der Schriftzug „World Champion Cyclocross“ zeugen von den Erfolgen. Zwei Mal in Folge hat es mit seinem Fahrer auf dem bedeutungsvollsten, internationalen Schlachtfeld gesiegt. Gemeinsam mit Zdenek Stybar ist es Doppel-Weltmeister geworden – eine Leistung, die nur wenige Räder erreichen.
Mit einer klaren Linie nimmt das X-Night ISP dabei den Kampf gegen den Parcours auf. Ganz nach der Strategie von Ridley: „Form Follows Function.“ Der Rahmen ist für das Gefecht ausgelegt und geht keine Kompromisse ein. Weder unnötiges Gewicht noch optische Ausschweifungen stören. Sogar die Gewindebohrungen für den Flaschenhalter fehlen. Das Mehr an Platz im Rahmendreieck erleichtert dem Fahrer damit die Tragepassagen. Die ausbleibende Flüssigkeitsversorgung stört im Profisport, aufgrund der meist nur einstündigen Renndauer, nicht. Perfekt angepasst an die Anforderungen des rauen Geländes, verlangt es nach einer Herausforderung. Eine Charaktereigenschaft, die nicht verwunderlich ist, wenn man seinen Entstehungsort kennt. Ridley kommt aus Flandern und legt damit großen Wert auf seine Querfeldeinräder.
Viel mehr noch: Ridley möchte die besten Crosser der Welt bauen. Fünf Weltmeisterschaften seit 2002 und Titel bei nationalen Meisterschaften in Belgien, den Niederlanden, den USA, England oder Tschechien geben einen Hinweis darauf, ob sie es geschafft haben.
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