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Das hintere Ausfallende wird fixiert. Im Aufstandspunkt des Vorderrades wird mit einer definierten Kraft nach links und rechts ziehend die Rahmenelastizität (Auslenkung) gemessen und daraus der Mittelwert gebildet. Der Quotient aus Messkraft und Mittelwert ergibt die Rahmensteifigkeit in N/mm. Note: sehr gut > 9, gut > 7, befriedigend > 5,5, ausreichend > 4, mangelhaft < 4.
** Der Spurversatz zwischen Hinter- und Vorderrad ist Maßstab für den Geradeauslauf. Je geringer der Wert, desto präziser ist der Rahmen gefertigt. Die Unterschiede sind auf der Straße nicht spürbar.
*** Seitensteifigkeit Rahmen-Gabel-Einheit: Gemessen wird das Drehmoment, welches bei fixierten Ausfallenden die Tretlagerachse seitlich um ein Grad neigt. Das Maß dafür, wie viel Tretarbeit in Vortrieb umgesetzt wird, ohne dass Kraft in Verformungsarbeit im Rahmen umgesetzt wird. Sollwert: wenigstens 100 Nm/°. Hohe Werte sind nicht zwangsläufig gut: Irgendwann ist ein Rahmen so steif, dass er spröde ist und bricht. Obergrenzen wurden nicht ermittelt.
**** Bremssteifigkeit Rahmen-Gabel-Einheit: Gemessen wird die Einfederung der Vorderradachse in Richtung Tretlagerachse. Wichtig beim Abfedern von Bremskraft oder Fahrbahnstößen. Sollwert: mindestens 12 mm/1 000 N. Bei zu geringer Bremssteifigkeit entsteht zu viel Zug am Oberrohr bzw. Druck am Unterrohr. Die Bremssteifigkeit ist einer von mehreren Indikatoren für den Komfort der Gabel. Fahrbahnstöße in vertikaler Richtung werden nicht berücksichtigt. Weiterhin werden Fahrbahnstöße auch von Vorbau, Lenker und Lenkerband abgefedert. Geringe Messwerte bedeuten also nicht zwingend ein unkomfortables Rad. Trptzdem das Specialized Tarmac SL3 im Radtest von RennRad Ausgabe 11/12 2009 den geringstem Messwert hatte, empfanden wir es als komfortabel.
***** Elastizität des Sitzrohrs bei vertikaler Belastung. Sollwerte: 3–10 mm /1 000 N. Bei unter 3 mm/1 000 N ist ein Rahmen unkomfortabel. Bei über 10 mm/1 000 N ist ein Rahmen sehr weich.
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Du hast Recht, für 7000 Euro sollte jeder Hersteller in der Lage sein ein gutes Rad auf die Beine zu stellen. Deswegen haben wir uns in den vergangenen Wochen bemüht, günstigere Rennmaschinen unter die Lupe zu nehmen. Wir hoffen die zuletzt getesteten Modelle treffen eher Deinen Geschmack!?
Sportliche Grüße aus der Redaktion!
Ich hätte da mehr Tests und Meldungen aus der eher preissensiblen Ecke gelesen, über die Rennräder, die man real auf der Piste trifft. Vielleicht auch mal ein Vergleich mit RRs von vor 2 oder 4 Jahren oder von RRs, die 10000 km auf dem Buckel haben.
Schließlich kauft man nicht jeden Monat ein RR für einen fortgeschrittenen vierstelligen Betrag.
Jan