Test & Technik

Rennrad Test: De Rosa Age

02.04.2017

Rennrad Test: De Rosa Age

Das De Rosa Age im RennRad Test.
 

Das De Rosa Âgé ist ein Hingucker. Die Kombination aus dem klassischen Stahlrahmen und der modernen Ausstattung verleiht dem Italiener zeitlose Eleganz. Die muffenlose Verlötung der Rohre zeugt von großer Handwerkskunst. Der Rahmen ist perfekt verarbeitet, die Zugverlegung außen ist wunderschön gelöst, zudem erleichtert dies die Wartung. Der Rahmen bringt rund zwei Kilogramm auf die Waage, die Gabel rund 660 Gramm. Zum Klassiker-Rahmen passt die Campagnolo-Ausstattung. Die mechanische Chorus-Gruppe mit ihren Carbon-Teilen harmoniert zudem mit der Rahmenoptik. Laufräder und Reifen kommen ebenfalls von einer italienischen Traditionsfirma: Vittoria. Die Haftung der 25-Millimeter-Pneus ist hervorragend. Zudem dämpfen sie recht gut. In Kombination mit dem ebenfalls sehr komfortablen Rahmen macht dies aus dem De Rosa ein Komfort- und Genuss-Rennrad. Wobei die Sitzposition durch das eher lange Oberrohr leicht gestreckt ist. Dennoch ist das Âgé auch für lange Touren geeinet. Wobei seine Stärke natürlich - gewichtsbedingt - weniger in der Agilität als im Fahrkomfort und der Laufruhe liegt. Für einen Stahlrahmen liegt auch die Steifigkeit in einem guten Bereich. Sehr gut zu dosieren sind die Chorus-Bremsen, die auf den Vollcarbonfelgen eine hohe Verzögerungsleistung bieten. Die Übersetzungswahl von 52/36 vorne und 11-25 hinten zeigt die sportliche Auslegung. Berghoch wünscht sich aber mancher ein 27er Ritzel. //

 

Fazit

 

Stahl in seiner schönsten Form: dies ist ein Rad für Ästheten, der Rahmen ist wunderschön verarbeitet. Natürlich ist das Stahlrad kein Agilitätswunder, dafür ist es sehr komfortabel. Die Ausstattung ist mehr als hochwertig.

Preis: 6250 Euro

Quelle: 

Text: David Binnig, Daniel Götz; Bilder: Jürgen Amann, Gideon Heede

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