Test & Technik

RennRad-Test - Haibike Challenge SL

Das Haibike Challenge SL.

Das Haibike Challenge SL fällt sofort auf. Vor allem durch das auffällige Design. Das Giftgrün ist von den Laufrädern über den Rahmen und den Sattel bis zum Lenkerband durchgezogen. Das gefällt. Der Redaktion und auch der Jury des iF Produkt Design Awards, die Haibike für das Rad in der Kategorie Freizeit/Lifestyle ausgezeichnet hat.
Das Grün hat selbst an grauen Wintertagen eine motivierende Wirkung – und die Fahreigenschaften des Rades dämpfen diese Motivation nicht. Der Monocoque-Rahmen ist qualitativ hochwertig verarbeitet und man merkt schnell, dass die Geometrie auf Komfort ausgelegt ist. Das Rad ist also für lange Ausfahrten ausgelegt. Die Gabel könnte allerdings ein bisschen direkter einlenken, um den Fahrspaß noch weiter zu erhöhen.
Wie bei quasi allen anderen Rädern auch ist am Challenge SL die 105er-Schaltgruppe verbaut. Kurbeln und Bremskörper sind gruppenlos. Das ist ein bisschen schade. Als Kompensation darf der Fahrer mit Mavic Aksium WTS-Laufrädern über die Landstraße rollen und auf einem sehr guten Selle San Marco Ponza-Sattel sitzen. Ein kleiner Kritikpunkt geht noch an das Lenkerband, das wesentlich komfortabler und griffiger sein könnte. Das Challenge SL sieht gut aus, fährt gut, hat einen fairen Preis. Die Herausforderung, diese Komponenten zu vereinen, ist gelungen. Vielleicht heißt das Haibike ja deshalb Challenge.

 

Teile

Rahmen: Carbon
Größe: 46, 49, 52, 55, 58
Gabel: Vollcarbon
Steuersatz: FSA
Schaltgruppe: Shimano 105
Laufräder: Mavic Aksium WTS
Reifen: Mavic Aksion, 25 mm
Lenker/Vorbau: XLC Evo Road/XLC Evo A-Head
Stütze: XLC Evo, 27,2 mm
Sattel: Selle San Marco Ponza

Preis: 1499 Euro

Gewicht: 8,20 kg (RH 49)

Fazit: Herausforderung angenommen – und gemeistert.

Quelle: 

Foto: Jürgen Amann

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