Test & Technik

RennRad Test: Rennstahl Edelstahl

23.10.2015

Die blanken Rohre zeigen, was schon der Name der Marke sagt: Hier wurde Stahl verbaut, genauer ein 931 Reynolds Edelstahl-Rohrsatz, die Schriftzüge sind im Sandstrahlverfahren aufgebracht, Kettenstreben und Sattelstreben sind dreifach konifiziert. 7,32 Kilogramm bringt es auf die Waage, ein Top-Wert für einen Stahlrahmen. Das macht nicht nur der Edelstahl möglich, sondern auch die gerade Carbongabel von 3T, die Campagnolo Super Record RS und die Shamal Mille-Laufräder. Diese Kombination funktioniert auch auf der Straße ausgezeichnet. Die Bremsleistung, die Steifigkeit der Laufräder und deren Beschleunigungswerte sind auf hohem Niveau. Bergauf sorgt neben dem Gewicht auch die relativ hohe Steifigkeit im Tretlagerbereich für Fahrspaß. Zudem ist das Rennstahl auch recht komfortabel. Das geslopte Oberrohr, die dünnen Sitz- und Kettenstreben und die 27,2 Millimeter schlanke Sattelstütze sorgen für einen guten Flex. Durch das kurze Oberrohr ist die Sitzposition eher aufrecht und bequem. Der Hinterbau lässt Raum für bis zu 25 Millimeter breite Reifen. Die Continental Grand Prix 4000S II sind in Sachen Haftung und Rollwiderstand eine gute Wahl. 4987 Euro ruft Rennstahl für das Edelstahl auf, die Kosten werden auch durch die Super Record RS Gruppe in die Höhe getrieben. Deren Funktion ist tadellos. Doch kann man hier natürlich auch auf günstigere Gruppen wie etwa die Chorus „downgraden“. Der Rahmen gehört zum Besten, was mit Stahl möglich ist.

 

Preis: 4.987 Euro
Fazit: Moderner Stahlrahmen mit Top-Werten

Quelle: 

Foto: Jürgen Amann

Themen, die Sie interessieren könnten