Test & Technik

RennRad Test: Rose Xeon RS-3000

17.07.2017
Das Rose Xeon RS-3000 im RennRad Test.

Rose Xeon RS-3000

 

Das Rose Xeon RS-3000 im RennRad Test.

 

Das Rose wirkt optisch wie aus einem Guss. Sogar der gute Selle Italia SLR-Sattel zeigt eine gelbe, zum Rahmen passende Applikation. Der Rahmen selbst ist sehr schön verarbeitet, was unter anderem an den Schweißnähten und den internen Zügen auffällt. Die Zugaufnahmen am vorderen Steuerrohr sind ei- genwillig, aber schön gelöst. Auch der Zugausgang von der Kettenstrebe zur Schaltung ist in dieser Preisklasse etwas wirklich Besonderes. Bei der Ausstattung macht Rose keinerlei Kompromisse: Hochwertige Markenware wohin man schaut. Lenker und Vorbau kommen von Ritchey, die 27,2-Millimeter-Sattelstütze ist aus Carbon, die Reifen (25-Millimeter, GP 4000) kommen von Continental, selbst das „lederartige“ Lenkerband fühlt sich hochwertig an. Daumen hoch. Dies gilt auch für das Fahrverhalten. Das Rose ist ein sehr agiler Renner. Das Steuerrohr ist eher kurz, was unter anderem dazu führt, dass die Sitzposition minimal gestreckt, aber doch ausgewogen ist. Dies zeigt, dass das Xeon RS ein sehr breites Einsatzgebiet hat. Es fühlt sich sowohl in Abfahrten, auf engen Rundkursen als auch auf langen Touren wohl. Die Rahmensteifigkeit des Tretlager- und Steuerrohrbereichs ist auf sehr gutem Niveau. Die Seitensteifigkeit der nicht ganz leichten hauseigenen Laufräder könnte jedoch etwas höher sein. Hier könnte sich ein Nach- beziehungsweise Umrüsten lohnen. // 

 

Teile & Geometrie

  • Gewicht: 7,1 kg
  • Rahmen: Aluminium
  • Größe: 49-66 (53)
  • Gabel: Vollcarbon 
  • Steuersatz: Ritchey 
  • Schaltgruppe: Ultegra 
  • Laufräder: Rose RS 1400 
  • Reifen: Conti 4000s, 23 mm 
  • Lenker/Vorbau: Ritchey 
  • Stütze: Rose RC 170 Carbon, 27,2 mm 
  • Sattel: Selle Italia SLS Flow 

Fazit: Das Xeon RS ist ein guter Allrounder. Es überzeugt in sehr vielen Bereichen – und ist damit für viele Fahrertypen eine Option. Lange Touren sind ebenso wenig ein Problem wie schnelle Abfahrten.

 Preis:1849 Euro

 

Quelle: 

Text: David Binnig, Daniel Götz; Bilder: Jürgen Amann, Gideon Heede

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