Test & Technik

Rennrad Test: Votec VRC Comp

05.10.2016
Das Votec VRC Comp im Rennrad Test.

Votec VRC Comp

 
Das Letzte von sechs Versenderrädern im Rennrad Test.

 

Das Votec bietet eine sehr edle, hochwertige Optik. Und diese trügt nicht. Dies ist schon nach einigen Testfahrten klar festzustellen: Die Geometrie ist durchdacht, das Fahrverhalten sehr agil. Wobei die Sitzposition durch das recht lange Oberrohr entschärft wird. Auch lange Einheiten führen demnach auch bei Einsteigern nicht unbedingt zu Rückenproblemen. Gut abgeschnitten haben auch der in Deutschland entwickelte Rahmen aus High-Modulus-Carbon und die Vollcarbongabel mit dem getaperten Schaft. Die Rahnmensteifigkeit im Tretlager- und Steuerrohrbereich ist auf gutem Niveau. Die Sitzstreben sind sehr schlank und sorgen für einen gewissen Flex und damit Fahrkomfort. Für diesen sind auch die sehr guten 25 Millimeter breiten Conti-GP-4000-Reifen, die 27,2 Millimeter dünne Sattelstütze sowie der angenehme und ergonomische Ergon-Sattel verantwortlich. Auch der Zipp-Lenker bietet eine gute Ergonomie und zeigt, dass auch an diesen Anbauteilen nicht gespart wurde. Der Rahmen und die gute Ausstattung sorgen dafür, dass das Votec das zweitleichteste Rad des Testfeldes ist. Das Gewicht macht sich bergauf positiv bemerkbar, das VRC Comp reagiert spritzig und direkt auf Antritte. Auch im Vollsprint im Flachen zeigt es eine ausreichende Steifigkeit. Die Shimano-Ultegra-Schalteinheit zeigte keine Schwächen. Jedoch mixte Votec hier die Gruppen, denn bei der Kassette und bei den Bremsen kommen Teile der günstigeren 105er Gruppe zum Einsatz. //

 

Teile und Geometrie

Gewicht: 7,5 kg

Rahmen: Carbon

Größe: 50, 54, 56, 58

Gabel: Vollcarbon

Steuersatz: Votec

Schaltgruppe: Shimano Ultegra

Laufräder: DT Swiss R23 Spline

Reifen: Continental GrandPrix 4000 SII, 25 mm

Lenker/Vorbau: Zipp SC 80/Zipp SC

Stütze: Votec SL, 27,2 mm

 

Sattel: Ergon SRX30 Evo

Fazit: Sportlich und agil ist das Votec, der Rahmen überzeugt durch seine Steifigkeit und sein Gewicht. Die Ausstattung ist insgesamt hochwertig, die Ultegra aber nicht ganz gruppenrein.

Preis: 1.999 EUro

Quelle: 

Foto: Jürgen Amann

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