Test & Technik

RennRad-Test: Rennstahl 931 Cross

03.02.2015

Der Tourencrosser

Die preisliche Spitze des Testfeldes markiert das Rennstahl 931 Cross, das in München gebaut wird. Feinste Anbauteile, die sonst nur einzeln als Tuningteile verkauft werden, zieren den Stahlrahmen. Die überarbeitete Sram Red Disc-Gruppe trifft auf superedle, leichte Disc-Laufräder mit Notubes-Felgen aus dem Hause Tune, und auch die Sattelstütze und Klemme stammen vom Gewichtspapst Uli Fahl. Die Eloxalfarbe der Tune-Teile ist übrigens frei wählbar. Kleine Schwächen des Testrades wie die nicht optimale Lenkerform können vom Kunden jedoch schon bei der Bestellung geändert werden.

Direkte Kraftübertragung

Rennstahl verwendet Reynolds 931-Rohre, die für das 931 Cross nochmals überarbeitet wurden. Die Optik gefällt, das Rennstahl kann aber auch technisch überzeugen. Zur 15-Millimeter-Steckachse am Vorderrad gesellt sich eine X12-Steckachse hinten, was bei Disc-Rahmen für eine erhöhte Steifigkeit und eine schleiffreie Disc sorgen soll. Ein weiteres Plus ist das PF30-Innenlager, das für direkte Kraftübertragung sorgt.

Die Geometrie des Rennstahl ist etwas kürzer und höher ausgelegt als beim Rennrad, behält jedoch das tief stehende Tretlager bei. Schon das ist ein Zeichen, für welchen Einsatzbereich das 931 Cross gemacht ist. Es ist kein Renngerät, sondern eher ein Tourencrosser. Trotzdem sorgt das geringe Gewicht für einen passablen Antritt und macht auch auf schnellen Forstwegen Freude.

Unser Fazit:

Das Rennstahl 931 Cross gefällt mit einem hochwertigen Rahmen und hochwertiger Ausstattung.

Rahmen: Titan
Größe: S, M, L, XL
Gewicht: 8,25kg (RH 54)
Gabel: Vollcarbon
Steuersatz: Falkenjagd
Schaltgruppe: Sram Red Hydraulic
Laufräder: Tune Iron Cross
Reifen: Continental CycloXKing, 35 mm
Lenker/Vorbau: Easton EC90/Thomson Elite X4
Stütze: Tune Starkes Stück
Sattel: Selle Italia SLR

Mehr Infos: Rennstahl

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Quelle: 

Redaktion RennRad; Fotos; J. Amann, Gideo Heede.

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