Test & Technik

Im Test: 20 Cyclocrosser der Saison

18.10.2017
Aktuelle Cyclcocrosser und Crossräder im Test

Größter Cyclocrosser-Test Europas

Es begann als Auflockerung des Wintertrainings für Radprofis. Inzwischen hat Cyclocross mehr als ein Jahrhundert Tradition. „Querfeldein“ oder „Radquer“, wie es im deutschspachigen Bereich auch heißt, eignet sich für alle Radsportler.

Zwanzig Räder – alle Preisklassen: Cyclocrosser, die idealen Untersätze für den abwechslungsreichen Spaß abseits geteerter Wege haben wir ausgiebig getestet. Von den etablierten Versendern Canyon und Rose, über Fachhandelsmarken wie Cube, bis hin zu kleinsten Manufakturen wie Gunsha oder Rennstahl war alles vertreten. Dass namhafte Cross-Hersteller wie Stevens oder Ridley aufgrund von Lieferengpässen absagen mussten, mindert die Qualität des Testfeldes keineswegs. Auch die Kleinen zeigen, was sie können – und überzeugen mit Service, Beratung und Fachkenntnis.

Details

Die Mehrheit der Räder kennzeichnen stark profilierte Reifen, großvolumige Rohrdurchmesser und schlammtaugliche Einfach-Übersetzungen: Material fürs Grobe. Fast zu schade fürs Gelände ist das Storck T.I.X. Mit seiner edlen Ausstattung und einem Preis von mehr als 8.000 Euro gibt es eine gewisse Hemmschwelle, das T.I.X. mit Schwung durch das nächste Schlammloch zu jagen. Es zeigt aber, was möglich ist. Wer nicht bereit ist, so viel Geld in einen Crosser zu stecken, kommt mit günstigeren Modellen dennoch voll auf seine Kosten. Teils echte Crosser mit Renngeometrie, teils eher komfortable Tourer – alles ist vertreten. Die Testbriefe geben Aufschluss, welcher Rahmen zu welchem Athleten passt.

Glaubensfrage

Ob nun ein Alu- oder ein Carbonrahmen die beste Wahl für Cross ist, kann beim besten Willen nicht pauschal beantwortet werden. Zwar legt Canyon mit seinem neuen Inflite CF Carbonmodell die Messlatte für Race-Crosser sehr hoch, doch auch gut gemachte Alurahmen wie der des Trek Crockett haben nach wie vor ihre Berechtigung. Aluminium ist zwar schwerer, dafür aber auch robuster als Carbon. Gerade für Einsteiger, Vielfahrer oder Pendler dürften zudem auch preisliche Gründe für Aluminium sprechen. Damit der Ausflug ins schwierige Gelände nicht zur Tortur wird, ist eine gewisse Fahrtechnik von Nöten.

Den gesamten Test der 20 Cyclocrosser lesen Sie in der RennRad-Ausgabe 11/12_2017. Ab 15. Oktober im Handel oder hier bestellen.

Alle Themen der RennRad-Ausgabe 11/12_2017 finden Sie HIER.

Alle 20 Cyclocrosser im Test finden Sie in dieser Bildergalerie

Quelle: 

RennRad-Magazin (Autor: Yannick Mayer; Fotos: Jürgen Amann)

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