Test & Technik

RennRad-Test - Axiom Shadow

Das Axiom Shadow.

Dass es auch günstigere Räder mit Campagnolo gibt, beweist das Axiom Shadow. Das Herzstück, der Rahmen, ist bei ihm aus Aluminium. Auf dem Papier ist Kohlefaser hochwertiger. In der Praxis kann das Shadow aber mit Carbonrädern der gleichen Preisklasse mithalten. Es hat sogar einen Vorteil: Durch den günstigeren Rahmen können höherwertigere Komponenten verbaut werden. Am Axiom sind das die Veloce-Gruppe, die Aksium-Laufräder von Mavic und die Ritchey-Comp-Komponenten. Im 1400-Euro-Preisbereich sind sie durchaus bemerkenswert. Geschmackssache ist das rote Lenkerband. Im Zweifelsfall ist es aber schnell gewechselt. Experimentierfreude beweist Axiom auch bei der Lackierung. Der Ansatz mit weißem Untergrund und knallgrüner Schrift ist gut, könnte aber noch auffälliger sein. Der Rahmen gefällt. Vor allem wegen seiner Verarbeitung. Die Schweißnähte sind sauber überlackiert, die Formen nicht standardmäßig. Das Unterrohr ist im Steuerrohr-Bereich rund und läuft zum Tretlager hin quadratisch zu. Gewöhnungsbedürftig ist die Carbongabel (mit Alu-Schaft) von Controltech. Sie hat einen leichten Versatz nach vorne und soll damit mehr dämpfen. Der Lenkeindruck ist deshalb allerdings etwas träge. Insgesamt macht das Axiom einen guten Eindruck. Die Veloce macht Spaß, die Fahreigenschaften auch. Das Shadow ist gelungen.

Teile

Rahmen: Aluminium
Größe: 45, 49, 52, 54, 56, 58, 61
Gabel: Carbon/Aluminium
Steuersatz: Ritchey
Schaltgruppe: Campagnolo Veloce
Laufräder: Mavic Aksium
Reifen: Mavic Aksion, 23 mm
Lenker/Vorbau: Ritchey Comp/Ritchey Comp
Stütze: Ritchey Comp, 27,2 mm
Sattel: Ventura ASA

Preis: 1357 Euro

Gewicht: 8,40 kg (RH 51)

Fazit: Lenkeindruck etwas träge, ansonsten gelungen

Quelle: 

Foto: Jürgen Amann

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