Test & Technik

Fünf Transporttaschen im RennRad Test: B&W Bike Bag

28.07.2017
 Der B&W Bike Bag im RennRad Test.

Fünf Transporttaschen im RennRad Test: B&W Bike Bag

Der B&W Bike Bag im RennRad Test.

Das herausragende Merkmal des B&W Bike Bag ist die rund 25 Zentimeter hohe Plastikwanne. Diese bietet einen hervorragenden Schutz der sensiblen Teile des Rades. Schaltwerk, Hinterbauaufnahme und Gabelaufnahme sind so effektiv geschützt. Trotz der stabilen Wanne pendelt sich das Gewicht bei sehr guten acht Kilogramm ein. Man kommt hier auch von innen sehr gut an die vier wechselbaren Rollen der Tasche. Leider sind die Rollen nicht drehbar. Das hat den Nachteil, dass sich die Tasche nicht so leicht navigieren lässt. Man zieht die Tasche daher öfter, als dass man sie schiebt. Andererseits sind die Rollen damit nicht so anfällig gegen Stöße und halten erfahrungsgemäß länger. Insgesamt aber schützt die Tasche sehr gut. Das verarbeitete Nylon ist strapazierfähig und mit einer dickeren Lage Schaumstoff versehen. Weitere Polsterungsoptionen für exponierte Teile liegen aber nicht bei. Die Laufradtaschen liegen innen und schützen die Laufräder vor schnellem, unbefugtem Zugriff. Eine Besonderheit ist auch der Montagerahmen, der allerdings etwas liebevoller geschweißt sein könnte. Man kann ihn durch verschiedene Gelenke optimal auf das eigene Rad anpassen. Da die Gabelaufnahme um 90 Grad gedreht werden kann, entfällt das Verstellen des Vorbaus. Beim Verpacken müssen lediglich der Lenker nach unten gedreht und der Sattel versenkt werden. 

 

Daten

  • Preis: 269,95 Euro
  • Leergewicht: 8,2 Kilogramm
  • Maße (LxBxH in cm): 132x39x84 (Rechteck)

Plus

+ leicht

+ Preis

+ rechteckige Form erlaubt viel Stauraum

 

Minus

- Rollen nicht drehbar

- Montagerahmen etwas lieblos geschweißt

 

Bewertung: 4 von 5 Punkten

Quelle: 

Text: Günther Proske; Bilder: Jürgen Amann

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