Test & Technik

RennRad Test: Wilier Cento 1 SR

02.04.2017

RennRad Test: Wilier Cento 1 SR 

Das Wilier Cento 1 SR im RennRad Test.

 

Der Traditions-Hersteller aus dem Veneto ist seit 1906 im Geschäft, Wilier ist der zweitälteste Rahmenbauer Italiens. Dennoch ist das Cento 1 SR sehr modern. Der Rahmen bietet viele technische Detaillösungen wie etwa asymmetrische Kettenstreben, integrierte Züge und Kabel, einen massiven und steifen Trelagerbereich, ein kleines Blech, das den Rahmen vor einer runtergefallenden Kette schützt. Auf der Straße punktet der Rahmen voll: Die Sitzposition ist leicht gestreckt, das Fahrverhalten extrem agil und direkt. Berghoch überzeugt es durch seine hohe Steifigkeit und den direkten Vortrieb, bergab durch sehr einfaches schnelles Handling. Das Cento eignet sich somit voll für Renneinsätze. Ein Komfortwunder ist es nicht, die Rückmeldungen zum Straßenzustand sind schon sehr direkt. Dies könnte sich etwa durch 25er statt der montiertern 23er Reifen etwas mildern lassen. Dennoch bietet auch der Rahmen einen leichten Flex. Die Ausstattung ist durchdacht und sehr hochwertig: Zum Einsatz kommt die neue V3-Version der elektronischen Campagnolo-Record-Gruppe. Sie arbeitet schnell und präzise. Die Ergopowerhebel gefallen unseren Testern sowieso schon immer. Sie sind auch für kleine Hände ergonomisch. Sehr gut war auch die Leistung der Bremsen auf den Shamal-Mille-Laufrädern. Diese sind zudem recht leicht und steif. ^//

 

Fazit

 

Ein steifer moderner Rahmen, eine Top-Ausstattung, sehr sportlich-agile Fahreigenschaften. Wilier schickt mit dem Cento 1 SR ein Top-Rad für viele Zielgruppen ins Rennen. 

Preis: 6499 Euro

Quelle: 

Text: David Binnig, Daniel Götz; Bilder: Jürgen Amann, Gideon Heede

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