Test & Technik

Im Test: Best Piece Guard Stelvio light

13.02.2017

Schützt, was gut ist

Ein Unterhemd mit Suspensionsschutz: Was im ersten Moment seltsam klingt, entpuppt sich in der Praxis als Gewinn. Das Best Piece Guard Stelvio light Shirt im Dauertest.

Das Unterhemd Stelvio light vom Hersteller Best Piece Guard soll genau das tun, was der Herstellername verspricht. Des Mannes bestes Stück soll vor kaltem Fahrtwind geschützt werden. Erreicht werden soll dies durch eine Verlängerung des Unterhemds. An die windabweisende Frontpartie wird der sogenannte Genibag angenäht, ein angerautes Stofftäschen, in den das Genital vor der Fahrt eingelegt wird. Was sich in der Theorie eher witzig als ernst anhört, kann in der Praxis durchaus überzeugen. Selbst bei Minusgraden bleibt alles wunderbar isoliert. Der Rest des Unterleibchens überzeugt ebenfalls durch hohen Tragekomfort und gute Passform. Lediglich die untere Naht des Genibag kann als störend empfunden werden, sofern man darauf sitzt. In diesem Fall wie auch zur besseren Belüftung, kann der Genibag auch einfach hochgeklappt werden. Der mittellange Reißverschluss vorn erleichtert das An- und Ausziehen, ohne den Tragekomfort negativ zu beeinflussen. Zum Lieferumfang gehören auch ein Aufbewahrungsbeutel und ein Mikrofasertuch. Mit 79,95 Euro ist das Stelvio light jedoch kein Schnäppchen.

Vor- und Nachteile in der Übersicht

+ Hält, was der Name verspricht
+ hoher Tragekomfort und Atmungsaktivität
- Kragen könnte etwas höher sein
- recht hoher Preis

Quelle: 

Redaktion RennRad; Fotos: Hersteller.

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