Rennrad: Wie montiere ich Pedalplatten richtig?

Werkstatt: Pedalplatten montieren

Rennrad: Wie montiere ich Pedalplatten richtig?

Radfahren ist gut für die Gelenke, so sagt man. Andererseits trifft man kaum einen Rennradfahrer, der nicht über ein Wehwehchen klagt. Eine schlechte Fußplatten-Montage kann schnell Probleme verursachen. Sehnenreizungen, Knieschmerzen und Sitzbeschwerden sind nur einige Symptome. Deshalb sollte man sich für die Montage ein bisschen Zeit nehmen.
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Als Grundsätze gelten folgende Dinge: Die Schuhplatten sollten so montiert sein, dass die Fußballen auf Höhe der Pedalachse liegen, sie zentral in Fahrtrichtung zeigen und symmetrisch sind. Für eine gute Kraftübertragung sollte der Schuh außerdem möglichst nah an der Kurbel sein. Wenn er streift, ist er zu nahe dran. Wichtig ist wie immer auch das Gefühl auf dem Rad. Deshalb sollte bei den ersten Ausfahrten immer ein Inbusschlüssel zum Nachjustieren dabei sein.

Das Werkzeug: Justierhilfe, 4er-Inbus und Kugelschreiber.

Zuerst werden die Schuhplatten mit den drei mitgelieferten Schrauben und Unterlagen befestigt – aber nicht zu fest, damit sich die Platte noch verschieben lässt.

Die Längsposition der Schuhplatte ermittelt man anhand des Fußballens. Diesen mit einem Kuli markieren und die Platte dann an Strich und Pedalachse ausrichten.

Mit der Ergon TP1 Justierhilfe kann der Q-Faktor (siehe S. 67) exakt eingestellt werden. Ob der Schuh an der Kurbel streift, hängt aber auch von der Breite des Fußes ab.

Ohne Justierhilfe kann man an der symmetrischen Ausrichtung von Pedalplatten schon mal verzweifeln. Die Position der Füße sollte parallel zur Fahrtrichtung sein.

Passt alles, können die Platten festgezogen werden. Dabei darauf achten, dass sich die Platten nicht noch einmal verdrehen.

Beim Treten sollten Hüft-, Knie- und Fußgelenk in einer Achse bleiben. Sollte das nicht der Fall sein, die Einstellungen noch einmal überprüfen.

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