Cycleops Hammer H2
Cycleops Hammer H2: Rollentrainer mit überarbeiteter Software

Cycleops' Rollentrainer Hammer H2 mit überarbeiteter Software

Cycleops Hammer H2: Rollentrainer mit überarbeiteter Software

Cycleops hat seinen Top-Rollentrainer überarbeitet: der Hammer H2 kommt mit überarbeiteter Software. Der Rollentrainer im RennRad-Test.
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Mit dem Hammer H2 präsentiert Cycleops einen neuen Rollentrainer, der die wesentlichen Merkmale des Vorgängers Cycleops Hammer übernimmt. Während die eigentliche Technik unverändert bleibt, wurde die Steuerungssoftware sowie die Optik überarbeitet.

Schneller Start mit dem Hammer H2

Der Hammer H2 ist wie sein Vorgänger ohne den Einsatz von Werkzeugen leicht auf- und abzubauen – abgesehen von der Kassettenmontage, die ein geeignetes Montagewerkzeug voraussetzt. Der Rollentrainer steht dank der leicht ein- und ausklappbaren seitlichen Stützen und seines eigenen Gewichts von 22 Kilogramm sehr fest. Dank der einklappbaren Stützen kann er dennoch schnell platzsparend verstaut werden.

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Cycleops Hammer: Platz für alle Rahmen

Das Gehäuse ist zudem sehr schmal gebaut, so dass schmal zulaufende Kettenstreben oder Disc-Bremssättel ausreichend Platz haben. Apropos Disc-Bremssättel: der Rollentrainer kann alle gängige Rahmen aufnehmen. So können Räder mit Schnellspanner mit 130 Millimeter (Rennradstandard) und 135 Millimeter (MTB) Einbauweite sowie Rahmen für Steckachsen für 142 Millimeter (Rennradstandard) und 148 Millimeter (Boost-Standard) aufgenommen werden.

Realistisches Fahrgefühl auf dem Rollentrainer

Der Hammer H2 setzt wie sein Vorgänger auf neun Kilogramm Schwungmasse, die für ein sehr realistisches Fahrgefühl sorgt. Als Faustregel lässt sich für viele Rollentrainer sagen: je größer die Schwungmasse ist, desto realistischer ist virtuelle Fahrgefühl, insbesondere die Steigungswechsel.

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Virtuelles Trainings mit dem Cycleops Hammer H2

Jedoch ist nicht alleine die Schwungmasse für ein realistisches Fahrgefühl verantwortlich. Vielmehr trägt hierzu auch die Steuerungssoftware des Rollentrainers bei. Das sind nicht die Software-Applikationen wie Zwift oder Rouvy, sondern die Software der Rolle selbst. Diese hat CycleOps beim H2 in mehreren Punkten überarbeitet und verbessert. Zum einen wurde das Ansprechverhalten der Rolle, also ihre Reaktionsgeschwindigkeit auf Steigungswechsel erheblich verbessert.

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Streckenprofile und Widerstände: der Cycleops Hammer H2

Dadurch ist das Zusammenspiel mit Software wie Zwift nochmals besser. So spürt man beispielsweise auf der „Dschungelstrecke“ von Zwift bei den stetig wechselnden Steigungen deutlich die nun zeitlich exakt passenden und fließenden Übergänge – Widerstände und dargestellte Streckenprofile passen sehr gut zusammen. Zum anderen soll die Genauigkeit der Wattmessung verbessert worden sein.

Wattwerte: Leistungsmessung mit dem Hammer H2

Jedoch hat bereits der Vorgänger im Test mit einer sehr hohen Genauigkeit überzeugt, auch im Vergleich mit unterschiedlichen Leistungsmessungs-Systemen. Im neuen Test des Hammer H2 hat uns die Genauigkeit von plus/minus zwei Prozent erneut überzeugt. Der H2 kann nun auch die Trittfrequenz auslesen, ohne dass ein externer Trittfrequenzsensor verwendet werden muss.

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Update-Hinweis: Das ist neu bei Cycleops

Zuletzt kann der Rollentrainer nun auch ohne Apps oder Trainingssoftware genutzt werden. Der Widerstand baut sich hierbei progressiv, entsprechend der Gangwahl auf. Ein Hinweis an die Besitzer des Vorgängermodells Hammer: Die überarbeitete Software kann als Update per Power-Tab-iPhone-App heruntergeladen, die Rolle kann dann per Bluetooth aktualisiert werden.

Lautstärke und Preis des Cycleops Hammer H2

Die Lautstärke bleibt unverändert: im Steckdosenbetrieb und bei normalem Tempo ist sie leise bis moderat und schwillt nur unwesentlich bei Intervallen oder im Sprint an. Zudem wird die unverbindliche Preisempfehlung der CycleOps Hammer H2 im Vergleich zum Vorgänger um 100 Euro auf 1.199 Euro gesenkt.

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