So gelingt die Eiweißversorgung unterwegs
Trainingslager und Etappenfahrten: So gelingt die Eiweißversorgung unterwegs
in Ernährung
Ein Trainingslager oder eine mehrtägige Etappenfahrt stellen nicht nur die Beine auf die Probe. Auch die Ernährung muss mehrere Tage hintereinander zuverlässig funktionieren. Lange Belastungen, frühe Starts, wechselnde Unterkünfte und begrenzte Einkaufsmöglichkeiten erschweren eine gleichmäßige Eiweißzufuhr. Eine gute Planung verbindet normale Mahlzeiten mit einfachen Reserven für unterwegs. Entscheidend bleibt dabei die gesamte Tagesbilanz: Protein sollte regelmäßig verfügbar sein, ohne Kohlenhydrate, Flüssigkeit und eine ausreichende Energiezufuhr aus dem Blick zu verlieren.
Der Proteinbedarf entsteht über den ganzen Tag
Bei mehreren langen Rennradtagen in Folge gewinnt eine gut strukturierte Ernährung besonders an Bedeutung. Da zwischen den einzelnen Belastungen weniger Zeit für die Regeneration bleibt, sollte der Körper kontinuierlich mit Energie und wichtigen Nährstoffen versorgt werden.
Proteine liefern Aminosäuren und erfüllen zahlreiche Funktionen im Organismus. Unter anderem tragen sie zur Erhaltung und zum Aufbau von Muskelmasse bei. Für Sportlerinnen und Sportler, die mehr als fünf Stunden pro Woche trainieren, nennt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung – abhängig von Trainingszustand, Trainingsumfang und individuellen Zielen – eine tägliche Proteinzufuhr von etwa 1,2 bis 2,0 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht. Diese Empfehlung bedeutet jedoch nicht, einzelne Mahlzeiten mit möglichst großen Eiweißmengen anzureichern. Sinnvoller ist es, die Proteinzufuhr gleichmäßig über mehrere Mahlzeiten am Tag zu verteilen.
Im Trainingslager kann bereits ein ausgewogenes Frühstück eine solide Grundlage schaffen. Steht nach einer Etappe nicht zeitnah eine geeignete Mahlzeit zur Verfügung oder folgt ein längerer Transfer zum Hotel, kann ein leicht transportierbares Produkt helfen, die entstandene Versorgungslücke zu überbrücken. BIOGENA bietet für solche Situationen verschiedene Varianten von Proteinpulver an. Ein Shake ist dabei als praktische Ergänzung zu verstehen – nicht als Ersatz für eine abwechslungsreiche und bedarfsgerechte Ernährung.
Frühstück und Abendessen bilden das verlässliche Gerüst
Entscheidend für eine gelungene Ernährung während mehrerer Rennradtage ist weniger das theoretisch perfekte Konzept als dessen praktische Umsetzbarkeit. Häufig bestimmen das Angebot im Hotel, Restaurant oder Supermarkt, welche Mahlzeiten tatsächlich möglich sind. Ein alltagstauglicher Ansatz setzt daher auf einfache Kombinationen, die sich unkompliziert zusammenstellen und bei Bedarf täglich wiederholen lassen.
Bereits beim Frühstück lassen sich Protein und Energie sinnvoll kombinieren, etwa mit Haferflocken und Milch oder Sojadrink, Joghurt mit Nüssen, Eiern mit Brot oder Quark mit Obst. Vor einer langen Etappe sollten proteinreiche Lebensmittel jedoch nicht die Kohlenhydrate verdrängen. Diese spielen im Ausdauersport eine zentrale Rolle bei der Energiebereitstellung und bleiben daher ein wichtiger Bestandteil der Mahlzeiten. Sehr fettige, ungewohnte oder besonders ballaststoffreiche Speisen können kurz vor der Abfahrt zudem schwer im Magen liegen.
Die Mahlzeit am Abend erfüllt mehrere Aufgaben zugleich: Sie liefert neue Energie, unterstützt das Auffüllen der Kohlenhydratspeicher und trägt zur täglichen Proteinversorgung bei. Geeignet sind beispielsweise Reis mit Fisch oder Tofu, Pasta mit Linsen- oder Fleischsauce, Kartoffeln mit Quark sowie Kombinationen aus Getreide, Hülsenfrüchten und Gemüse.
Nach der Etappe zählt eine verfügbare Lösung
Nach einer langen Etappe ist eine sofort verfügbare Verpflegung oft hilfreicher als eine vermeintlich perfekte Mahlzeit, die erst mehrere Stunden später gegessen werden kann. Zwischen Zielankunft und Abendessen liegen häufig noch Materialpflege, Duschen, Transfers, Besprechungen oder eine Siegerehrung. Ein kleiner Snack kann diese Zeit sinnvoll überbrücken und die Regeneration frühzeitig unterstützen.
Je nach Kühl- und Transportmöglichkeiten eignen sich etwa Milch, Kakao, Joghurt, Skyr, ein Käsebrot, ein belegtes Brötchen, ein Sojadrink oder Obst in Kombination mit einer proteinreichen Komponente. Auch ein vorbereiteter Shake kann praktisch sein: Trockenes Pulver benötigt wenig Platz, ist leicht zu transportieren und lässt sich unkompliziert mit Wasser oder einem anderen Getränk anrühren.
