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Position der Pedalplatten auf der Radschuhsohle: Geheimnis für mehr Leistung?

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Position der Pedalplatten auf der Radschuhsohle: Geheimnis für mehr Leistung?

Die richtige Position der Pedalplatten auf der Radschuhsohle kann einen entscheidenden Unterschied ausmachen, wenn es darum geht, die eigene Leistung zu optimieren. Das deutet eine Studie an.
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Mehr Leistung: Das ist das Ziel ambitionierter Athleten. Gerade im Radsport, Triathlon oder Duathlon wird fieberhaft nach Leistungsreserven gesucht. Ein Aspekt, der bislang kaum im Fokus stand, könnte dabei vielleicht eine Rolle spielen: die Position der Pedalplatten auf der Radschuhsohle. Das deutet zumindest eine Studie des Eastern Institute of Technology in Neuseeland an.

Die Autoren um Carl Paton und Tim Jardine führten eine randomisierte Crossover-Studie mit zwölf Wettkampf-Triathleten durch.

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Wie lief die Studie zur besten Position der Pedalplatten ab?

Dabei mussten die Teilnehmer einen simulierten Duathlon mit einem 30-minütigen-Radsplit bei 65 Prozent der maximalen aeroben Leistung auf einem Veltron-Ergometer absolvieren. Im Anschluss folgte eine maximal durchgeführte 5,5 Kilometer lange Laufband-Einheit, bei der die Athleten die Geschwindigkeit frei wählten.

In der Kontrollgruppe wurde die Rad-Einheit mit der herkömmlichen Pedalplattenposition absolviert. In der Testgruppe verwendeten die Athleten eine mittige Position der Pedalplatten mit dem groben Zielpunkt: Fußmitte. Während aller Tests wurden laufend Atemgasuntersuchungen durchgeführt.

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Ergebnis der Studie

Das Ergebnis: Die Laufzeit der Athleten, die beim Radfahren auf eine mittige Pedalplattenposition setzten, waren deutlich schneller als die in der Kontrollgruppe. Der Zeitunterschied entsprach einer Verbesserung der Laufgeschwindigkeit von 2,2 Prozent.

Eine mögliche Erklärung der Forscher: Die größere Laufgeschwindigkeit gehe mit der Fähigkeit einher, einen erhöhten Sauerstoffumsatz beizubehalten. Dieser könne womöglich im veränderten Bewegungsmuster der unteren Extremität während des Radsplits des Rennens hervorgerufen worden sein, da andere Muskelgruppen belastet würden. Doch: Die Stichprobe dieser Studie war klein. Viele weitere Untersuchungen sind nötig.

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Dieser Beitrag stammt aus der RennRad-Ausgabe 1-2/2019. Diese können Sie in unserem Shop als E-Paper oder im Print-Format nachbestellen!


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