Airstreeem Graveller, Test
Bewertung
8 / 10
Gewicht
8,51 kg
Preis
3750 Euro
Test

Airstreeem Graveller: Gravelbike im Test – Qualität, Bewertung

Airstreeem Graveller: Gravelbike im Test – Qualität, Bewertung

Airstreeem Graveller: Gravelbike im Test

Das Airstreeem Graveller schnell, agil und passt von seiner Geometrie gut zu Langstrecken-Straßeneinsätzen. Wo liegen die Stärken des Gravelbikes? Der Test.
BEWERTUNG
8 / 10
GEWICHT
8,51 kg
PREIS
3750 Euro
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Die Österreicher bezeichnen ihren Airstreeem Graveller als „erstes Aero-Gravelbike“ der Welt. Speed steht bei Airstreeem im Vordergrund – und bereits der erste Blick auf das Gravelrad zeigt, dass dies selbst bei dieser Allroad-Maschine gilt.

Eine weitere Besonderheit: Der Hersteller bewirbt sein Modell offensiv als ein Rad für zwei Einsätze: Gravel und Straße. Als Standard kommt das Graveller mit einem Straßenlaufradsatz. Der für den Graveleinsatz ist optional. Die Reifenfreiheit beträgt bis zu 40 Millimeter. Der Rahmen ist hochmodern, alles ist auf dem neuesten Stand und formschön integriert.

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Komponenten des Airstreeem Graveller

Angefangen bei „Standard“-Komponenten wie den Flatmount-Aufnahmen der Scheibenbremsen über das Pressfit-86-Innenlager oder die mittels Steckachsen fixierten Laufräder bis hin zur geschützten Abdeckung der speziell geformten Sattelstützenklemmung. Optionen zur Montage von Gepäckträgern oder Schutzblechen fehlen.

Ebenfalls modern ist die Ausstattung mit einer Kombination aus Shimano-Ultegra-Schalt- und Bremskomponenten und einer Rotor-Kurbel. Leider wurde diese mit der Abstufung 52/36 Zähne verbaut und passt besser an ein Rennrad als an ein Gravelbike. So kam das große Kettenblatt im typischen Gravel-Testbetrieb fast gar nicht zum Einsatz.

Die übrigen Komponenten sind so unauffällig wie solide und effektiv. Gut. Bereits auf den ersten Metern der Testrunde fiel auf, dass der Graveller erstaunlich laut ist: Der Carbonrahmen nimmt Schwingungen scheinbar anders auf als die Produkte der Konkurrenz und wirkt wie ein Resonanzkörper.

Racelastiges Gravelbike

Ansonsten bestätigt sich der optische Eindruck und der Wink der 52/36-Zähne-Kurbelgarnitur: Der Airstreeem Graveller ist sehr racelastig, von seinen Fahreigenschaften her geht er, analog zu seiner Ausrichtung als „Zwei-in-eins-Rad“, eher in Richtung Marathon-Rennrad als in Richtung Geländerenner.

Das Airstreeem fährt sich extrem schnell und agil und zeigt sich dabei als eher wenig komfortabel, was auch durch die steife aerodynamische ­Sattelstütze ­bedingt ist. Die Sitzposition ist durch die Biometric-Specific-Geometrie sehr ausgewogen und nur leicht gestreckt.

Detailaufnahmen des Airstreeem Graveller

Airstreeem Graveller, Test, Detail

Die verbaute Rotor-Kurbel fällt auf, auch wegen der Semikompakt-Übersetzung von 52/36.

Airstreeem Graveller, Test, Detail

Die Züge und Bremsleitungen sind clean in dem Aero-Rahmen verlegt.

Airstreeem Graveller im Test: Fazit

Ein Aero-Gravelrad? Ein Rad für zwei Fälle – als Gravelbike und als Rennrad einsetzbar? Airstreeem verspricht viel, und hält viel davon: Das Graveller ist sehr schnell, agil und passt von seiner Geometrie gut zu Langstrecken-Straßeneinsätzen. Bei harten Geländeeinsätzen könnte der Komfort aber höher sein.

Airstreeem Graveller, Test, Fazit

Das Airstreeem Graveller im Test: Charakter und Fazit

Sie haben Interesse am Airstreeem Graveller? Auf der Airstreeem-Website finden Sie weitere Informationen!

Airstreeem Graveller: Technische Details

Gewicht 8,51 Kilogramm
Rahmen Aluminium
Größe XS, S, M, L, XL
Gabel Carbon
Bremsen Shimano Ultegra Disc
Schaltgruppe Shimano Ultegra
Übersetzung Vorne: 52/36 | Hinten: 11-32
Laufräder AL33 Disc
Reifen Schwalbe G-One; 40 mm
Vorbau Speeed 3
Lenker Airstreeem
Stütze Airstreeem
Sattel Airstreeem Concept

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