7,15 kg
7099 Euro
Benotti Blade Record 2×13: Rennrad im Test – Allround-Tipp
in Test & Technik
Benotti Blade Record 2×13: Rennrad im Test – Allround-Tipp
Benotti Blade Record 2x13 im Test: Allround-Tipp
Das neue Blade kam erst in diesem Frühjahr auf den Markt. Benotti positioniert es unterhalb des Aero-Race-Modells Blade SL.
Die aerodynamisch optimierten Rahmenformen sind identisch, beim Blade verwendet der Hersteller jedoch ein etwas schwereres Carbon-Layup. Das Rahmengewicht bleibt mit rund 900 Gramm dennoch vergleichsweise niedrig.
Das Testmodell wiegt in der Rahmengröße L 7,15 Kilogramm – Platz zwei innerhalb dieses Vergleichstests. Die Agilität und die Beschleunigungseigenschaften bergauf sind dementsprechend auf einem hohen Niveau.
Mitverantwortlich dafür sind unter anderem die hohe Rahmensteifigkeit im Steuerrohr- und Tretlagerbereich, der kurze Radstand sowie der kompakte Hinterbau mit den tiefer ansetzenden Sitzstreben.
Sitzposition
Die Sitzposition auf dem Blade fällt nicht zu sportiv aus und ist insgesamt eher ausgewogen. Das Steuerrohr ist vergleichsweise lang, das Oberrohr kurz.
Das neue und optisch auffällige Ax-Lightness-AXAC3-Carbon-Cockpit bietet einen zusätzlichen Rise von 20 Millimetern. Dadurch sitzt man auf dem Benotti nur leicht gestreckt und wenig überhöht. Das kommt auch dem Langstreckenkomfort zugute.
Die Ausstattung kann, wie bei Benotti üblich, über die Herstellerwebsite frei konfiguriert werden.
Gruppe
Das Testmodell ist mit der neuen funkgesteuerten Campagnolo-Record-Gruppe ausgestattet. Die Übersetzung mit 52/36 und 10-33 ist vergleichsweise sportiv, aber passend gewählt. Die Gangsprünge sind dank der 13-fach-Kassette sehr klein.
Lob gab es im Test zudem für die Schaltgeschwindigkeit, die ergonomische Form der Brems-Schalthebel und die feine Dosierbarkeit der Bremsen in der Kombination mit den 160-Millimeter-Discs vorne und hinten.
Laufräder und Reifen
Die Ax-Lightness-Ultra-45-CX-Laufräder mit Carbonspeichen wiegen trotz ihrer Felgenhöhe von 45 Millimetern nur 1180 Gramm. Die Seitensteifigkeit ist extrem hoch. Zudem erwiesen sie sich im Testverlauf als nur wenig seitenwindanfällig.
Die 28 Millimeter breiten Continental-Grand-Prix-5000-S-TR-Reifen bieten, wie gewohnt, viel Grip, einen geringen Rollwiderstand und guten Pannenschutz. Die maximale Reifenfreiheit des Blade beträgt deutlich mehr: 35 Millimeter.
Gewisse Komfortpunkte sammelt das Benotti mit dem im 3D-Druckverfahren gefertigten Ax-Lightness-Leaf-Sattel, der unter anderem beim Langstreckenkomfort voll überzeugte.
Detailaufnahmen des Benotti Blade Record 2×13
Benotti Blade Record 2×13 im Test: Fazit
Das neue Benotti Blade ist ein top-ausgestatteter Race-Allrounder ohne klare Test-Schwächen. Es punktet stark beim Gewicht, der Agilität, der Laufruhe und den Dämpfungseigenschaften. Die Ausstattung: hochwertig und besonders.

Benotti Blade Record 2×13 im Test: Geometrie und Bewertung
Sie haben Interesse am Benotti Blade Record 2×13? Mehr Informationen bekommen Sie auf der offiziellen Website des Herstellers.
Benotti Blade Record 2×13: Technische Details, Teile und Geometrie
| Preis | 7099 Euro |
| Gewicht | 7,15 Kilogramm |
| Zul. Gewicht | 120 Kilogramm |
| Rahmen | Carbon |
| Größe | S, M, L, XL, XXL |
| Gabel | Carbon |
| Bremsen | Campagnolo Record (160/160 mm) |
| Schaltgruppe | Campagnolo Record 2×13 |
| Übersetzung | Vorne: 52/36 | Hinten: 10-33 |
| Laufräder | Ax-lightness Ultra 45 CX; 45 mm |
| Reifen | Continental GP 5000 S TR; 28 mm |
| Vorbau | Ax-lightness AXAC3; 110 mm |
| Lenker | Ax-lightness AXAC3; 400 mm |
| Stütze | Blade Carbon |
| Sattel | Ax-lightness Leaf 3 D |


