8,94 kg
4999 Euro
Bulls Machete RX 3: Gravelbike im Test – Kauftipp
in Gravel
Bulls Machete RX 3: Gravelbike im Test – Kauftipp
Bulls Machete RX 3 im Test: Kauftipp
Bulls hat das Machete RX zusammen mit dem mehrfachen MTB-Weltmeister Alban Lakata entwickelt. Prototypen des RX waren im Vorjahr bei Gravelrennen wie dem The Traka und Unbound im Einsatz.
Das RX3 ist das Topmodell der Baureihe. Optisch dominiert der Kontrast zwischen dem massiven Unterrohr und den eher dünnen Sitzstreben sowie dem sich nach hinten verjüngenden, abgeflachten Oberrohr. Mehrere Anschraubpunkte erlauben verschiedene Flaschenhalter-Positionen und die Montage von Oberrohrtaschen. Großflächige Unterrohr- und Kettenschützer verhindern in diesen Bereichen Beschädigungen.
Die maximale Reifenfreiheit beträgt 45 Millimeter. Ein Bikepacking-Gravelrad ist das Machete primär jedoch nicht. Der STR-Wert beträgt in der Größe L 1,49. Zusammen mit dem steilen Sitzwinkel, dem langen Oberrohr und dem Rumble-Carbon-Cockpit mit seinem Front Sweep sitzt man auf dem Machete RX eher sportiv, leicht gestreckt und leicht überhöht. Der geringe Lenkerdrop erleichtert das Umgreifen, während der Flare die Kontrolle erhöht.
Fahrverhalten
Mit 8,94 Kilogramm ist das Bulls als Carbonmodell kein Leichtgewicht. Seine Stärken liegen unter anderem in der ausgeprägten Laufruhe und den guten Dämpfungseigenschaften.
Auch bei hohen Geschwindigkeiten vermittelt das RX aufgrund des langen Radstands und flachen Lenkwinkels viel Sicherheit.
Weitere Komfortpunkte sammelt das Bulls mit der runden, vibrationsdämpfenden Carbon-Sattelstütze.
Reifen und Laufräder
Die 45 Millimeter breiten Schwalbe-G-One-RS-Pro-Evo-Reifen auf Mavic-Allroad-S-Carbonlaufrädern rollen leicht und bieten einen hohen Kurvengrip auf kompaktem Schotter. Auf gröberen Untergründen und im Schlamm performen grobstolligere Modelle aber besser.
Die sehr robusten Laufräder wiegen rund 1700 Gramm – hier besteht demnach noch etwas Gewichtstuning-Potenzial. Gut: Mit ihren 42 Millimeter hohen Felgen erwiesen sie sich im Test als nur wenig seitenwindanfällig.
Gruppe und Sattel
Die Sram-Force-AXS-XPLR-Gruppe punktete – wie gewohnt – bei der Schaltperformance und der Bremspower in der Kombination mit den 160-Millimeter-Discs. Vorne schützt eine Führung am 44er Mono-Aero-Blatt vor Kettenabwürfen, hinten ist eine 10-46er-Kassette montiert. Die Übersetzung ist passend sportiv, aber noch ausgewogen gewählt.
Der verbaute Ergon-SR-10-Sattel erwies sich als top-komfortabel.
Detailaufnahmen des Bulls Machete RX 3
Bulls Machete RX 3 im Test: Fazit
Das RX 3 erweitert die bestehende Bulls-Machete-Reihe um ein klar sportiveres Race-Gravelbike. Es punktet sowohl bei der Agilität als auch bei der Laufruhe. Es ist sehr stimmig ausgestattet und bietet zudem in der Relation zum Preis viel.

Bulls Machete RX 3 im Test: Geometrie und Bewertung
Sie haben Interesse am Bulls Machete RX 3? Mehr Informationen bekommen Sie auf der offiziellen Website des Herstellers.
Bulls Machete RX 3: Technische Details, Teile und Geometrie
| Preis | 4999 Euro |
| Gewicht | 8,94 Kilogramm |
| Zul. Gewicht | 125 Kilogramm |
| Rahmen | Carbon |
| Größe | S; M; L; XL |
| Gabel | Carbon |
| Bremsen | Sram Force (160/160 mm) |
| Schaltgruppe | Sram Force AXS XPLR |
| Übersetzung | Vorne: 44 | Hinten: 10-46 |
| Laufräder | Mavic Allroad S Carbon; 42 mm |
| Reifen | Schwalbe G-One RS P. E.; 45 mm |
| Vorbau | Rumble Blackbird Ultra; 110 mm |
| Lenker | Rumble Blackbird Ultra; 410 mm |
| Stütze | Rumble Plyon Ultra Carbon |
| Sattel | Ergon SR 10 |


