8,81 kg
2599 Euro
KTM Revelator Alto Elite: Rennrad im Test
in Test & Technik
KTM Revelator Alto Elite: Rennrad im Test
KTM Revelator Alto Elite im Test
Die aktuelle Generation des KTM Revelator Alto kam 2022 auf den Markt. Im Unterschied zum Vorgänger wurde das Modell klar aero-optimiert: Das skulptural gestaltete Steuerrohr ist tailliert und weiter nach hinten gezogen. Das Unterrohr und das Sitzrohr – mit einem Ausschnitt für das Hinterrad – sind nach dem Kammtail-Prinzip konstruiert. Die Sitzstreben setzen aerodynamisch günstig tiefer am Sitzrohr an.
Wie mehrere Räder in diesem Testfeld setzt auch KTM auf eine Semi-Integration aller Kabel und Leitungen. Auffällig ist zudem der sehr voluminöse Tretlagerbereich, der in einer sehr hohen Rahmensteifigkeit resultiert.
Sehr verwindungssteif ist auch die Vorbau-Lenker-Kombination von FSA. Am Heck bietet die nur leicht gekröpfte Aluminium-Sattelstütze jedoch nur wenig „Flex“. Der Dämpfungskomfort gehört demnach nicht zu den ganz großen Stärken des Revelator Alto.
Reifen und Laufräder
Noch das größte Dämpfungspotenzial bieten die am Testrad verbauten 30 Millimeter breiten Schwalbe-One-Reifen – besonders dann, wenn sie mit einem geringeren Luftdruck gefahren oder tubeless montiert werden. Sie boten im Testverlauf einen vergleichsweise guten Kurvengrip und einen niedrigen Rollwiderstand.
Die hauseigenen Pro-Road-Aluminiumlaufräder sind mit jeweils 24 Speichen vorne und hinten sehr robust, allerdings auch recht schwer.
Gewicht und Agilität
Das Komplettrad-Gewicht von 8,81 Kilogramm macht sich in einer verminderten Beschleunigung bergauf bemerkbar. Das KTM ist das schwerste Modell innerhalb dieses Testfelds. Dennoch liegt die Agilität noch auf einem guten Niveau.
Dafür sind unter anderem der verwindungssteife Rahmen, der kurze Radstand sowie die kurzen Kettenstreben mitverantwortlich. Die sportive Geometrie ist klar race-orientiert. Aufgrund mehrerer verbauter Gabelspacer sitzt man zwar etwas gestreckt, jedoch nicht extrem tief oder stark überhöht und somit auch langstreckentauglich auf dem Revelator Alto.
Gruppe und Bremsen
Die Schaltperformance der Shimano-105-Di2-Gruppe überzeugte mit schnellen Gangwechseln. Die montierte Übersetzung mit einer 50/34-Kompaktkurbel vorne und einer 11-34-Kassette ist ausgewogen und einsteigerfreundlich gewählt.
In den 105-Scheibenbremsen drehen sich 160-Millimeter-Discs. Sowohl die Dosierbarkeit als auch die absolute Bremspower überzeugten – wie gewohnt – unter allen Testbedingungen voll.
Detailaufnahmen des KTM Revelator Alto Elite
KTM Revelator Alto Elite im Test: Fazit
Das KTM Revelator Elite ist ein steifer und aerodynamischer Race-Allrounder. Das Fahrverhalten ist vergleichsweise agil. Einzelne Ausstattungsdetails und das relativ hohe Gesamtgewicht bieten hier noch etwas Tuning-Potenzial.

KTM Revelator Alto Elite im Test: Geometrie und Bewertung
Sie haben Interesse am KTM Revelator Alto Elite? Mehr Informationen bekommen Sie auf der offiziellen Website des Herstellers.
KTM Revelator Alto Elite: Technische Details, Teile und Geometrie
| Preis | 2599 Euro |
| Gewicht | 8,81 Kilogramm |
| Zul. Gewicht | 117 Kilogramm |
| Rahmen | Carbon |
| Größe | XS; S; M; L; XL |
| Gabel | Carbon |
| Bremsen | Shimano 105 (160/160 mm) |
| Schaltgruppe | Shimano 105 Di2 |
| Übersetzung | Vorne: 50/34 | Hinten: 11-34 |
| Laufräder | KTM Pro Road; 26 mm |
| Reifen | Schwalbe One; 30 mm |
| Vorbau | FSA SMR-II Alu; 110 mm |
| Lenker | FSA Gossamer CR Alu; 420 mm |
| Stütze | KTM Comp Link Alu |
| Sattel | Selle Royal SRX |


