7,91 kg
8999 Euro
Merida Mission 10K: High-End-Gravelbike im Test – Offroad-Tipp
in Gravel
Merida Mission 10K: High-End-Gravelbike im Test – Offroad-Tipp
Merida Mission 10K im Test: Offroad-Tipp
Mit einem Merida Mission fuhr der Bahrain-Victorious-Profi Matej Mohorič zu Bronze während der diesjährigen Gravel-WM. Das Mission soll die Lücke zwischen dem Scultura-Endurance-Rennrad und dem robusten Gravel-Allrounder Silex schließen. Von ersterem übernimmt es Designelemente wie die tiefer angesetzten Sitzstreben und aerodynamisch optimierte Rohrprofile etwa im Bereich des Steuer- und Unterrohrs. Dort integriert Merida zudem ein gut zugängliches Staufach, inklusive einer passenden Tasche.
Vom Silex abgeleitet ist die erhöhte Reifenfreiheit von 40 Millimetern und die offroad-taugliche Geometrie, wenngleich sie beim Mission deutlich sportiver ausfällt: Der STR-Wert in der Größe M beträgt 1,45. Demnach sitzt man im Vergleich zum Silex tiefer, gestreckter und überhöhter auf dem Mission.
Fahrverhalten
Das Fahrverhalten ist geprägt von einem Top-Kompromiss zwischen einer hohen Agilität und einer ausgeprägten Laufruhe, bedingt durch die hohe Rahmensteifigkeit, die kurzen Kettenstreben und den flachen Lenkwinkel.
Das Rahmengewicht beträgt 1100 Gramm – das Komplettrad wiegt 7,91 Kilogramm. Es liegt damit für ein Gravelrad voll im „grünen Bereich“. „10K“ steht für die Mission-Top-Variante.
Gruppe und Bremsen
Merida verbaut an dem Modell eine Sram-Red-XPLR-AXS-Gruppe inklusive Powermeter, die mit schnellen Schaltvorgängen, auch im ruppigen Geländeeinsatz, punktet. Die Übersetzung ist mit einem 44er-Kettenblatt und einer 10-46 -Kassette sehr breit und bergtauglich gewählt.
Die Red-Bremsen mit je einer 160-Millimeter-Disc vorne und hinten überzeugen – wie gewohnt – mit ihrer sehr feinen Dosierbarkeit und der hohen absoluten Bremspower. Die Alu-Kühlrippen an den Bremskörpern sollen die Hitzeableitung verbessern.
Laufräder und Reifen
Zur sehr hochwertigen Ausstattung gehören zudem Zipp-303-XPLR-SW-Laufräder. Sie wiegen 1452 Gramm und bieten mit den 54 Millimeter hohen Carbon-Felgen auch aerodynamische Eigenschaften.
Wegen ihrer Hookless-Bauweise dürfen jedoch nur vom Hersteller zertifizierte Reifen auf den Felgen montiert werden. Unser Testmodell rollt auf 40 Millimeter breiten Goodyear-XPLR-Slick-Reifen, die hauptverantwortlich für den Dämpfungskomfort des Mission sind. Mit ihrem flachen Mittelprofil haben sie ihre Stärken auf harten kompakten Untergründen.
Extra-Lob vergab unser Tester für das Team-SL-Gr1P-Cockpit, das mit seinem Flare im Unterlenker die Kontrollierbarkeit im Geländeeinsatz erhöht.
Detailaufnahmen des Merida Mission 10K
Merida Mission 10K im Test: Fazit
Das neue Mission 10K ist ein Race-Gravelbike, das bei vielen Parametern punktet. Es ist laufruhig, steif und sehr agil. Die Ausstattung ist stimmig gewählt und hochwertig. Klarer Offroad-Tipp.

Merida Mission 10K im Test: Geometrie und Bewertung
Sie haben Interesse am Merida Mission 10K? Mehr Informationen bekommen Sie auf der offiziellen Website des Herstellers.
Merida Mission 10K: Technische Details, Teile und Geometrie
| Preis | 8999 Euro |
| Gewicht | 7,91 Kilogramm |
| Rahmen | Carbon |
| Größe | XXS; XS; S; M; L; XL |
| Gabel | Carbon |
| Bremsen | Sram Red AXS (160/160 mm) |
| Schaltgruppe | Sram Red XPLR AXS |
| Übersetzung | Vorne: 44 | Hinten: 10-46 |
| Laufräder | Zipp 303 XPLR SW; 54 mm |
| Reifen | Goodyear XPLR Slick; 40 mm |
| Vorbau | Merida Team SL GR1P, 100 mm |
| Lenker | Merida Team SL GR1P, 400 mm |
| Stütze | Merida Team SL II Carbon |
| Sattel | Prologo Nago R4 PAS Nack |


