7,07 kg
10.899 Euro
Merida Scultura 10K: Rennrad im Test – Race-Tipp
in Test & Technik
Merida Scultura 10K: Rennrad im Test – Race-Tipp
Merida Scultura 10K im Test: Race-Tipp
Das Scultura ist das leichte Allround-Race-Bike im Portfolio von Merida. „10K“ steht beim taiwanesischen Hersteller für die Top-Modelle der jeweiligen Baureihe. Das Scultura basiert auf einem hochwertigen Carbonrahmen mit der herstellereigenen „Nano-Matrix“-Technologie. Das Verfahren soll – so Merida – die Schlagfestigkeit der Fasern um bis zu 40 Prozent erhöhen und das Gewicht reduzieren.
In der Testgröße M wiegt der Rahmen 861 Gramm. Das Gewicht des Komplettrads: 7,07 Kilogramm. Dies sorgt in Verbindung mit der sehr hohen Verwindungssteifigkeit des Rahmensets für ein sehr agiles und direktes Fahrverhalten. In kurvenreichen Abfahrten ist der Fahrspaß mit dem Scultura demnach stark ausgeprägt.
Laufräder und Reifen
Zu der Agilität tragen auch die hochwertigen Zipp-353-NSW-Laufräder bei. Sie wiegen 1290 Gramm und bieten mit ihrem wellenförmigen Felgenprofil einen guten Kompromiss aus Steifigkeit, Leichtgewicht und aerodynamischen Eigenschaften.
Die auf ihnen montierten 28 Millimeter breiten Continental-Grand-Prix-5000S-TR-Reifen überzeugten im Test – wie gewohnt – mit einem geringen Rollwiderstand, hohem Kurven-Grip und gutem Pannenschutz. Sie können zudem tubeless und mit einem geringeren Luftdruck gefahren werden, was den Dämpfungskomfort weiter erhöht.
Fahrkomfort und Gruppe
Generell ist der Fahrkomfort des Scultura – für ein Race-Modell – recht stark ausgeprägt. Mitverantwortlich dafür ist unter anderem die gekröpfte Team-SL-Sattelstütze, die mit ihrer S-Form einen gewissen „Flex“ bot.
Merida verbaut am Scultura-Top-Modell eine Sram-Red-AXS-Gruppe, die im Testverlauf mit schnellen Gangwechseln und der Ergonomie der Schalt-Bremsgriffe punktete. Die Übersetzung ist mit 50/37 und einer 10-36-Kassette breit und ausgewogen gewählt. Der Powermeter ist bei der neuen Red in der Kettenblattaufnahme integriert. Er zeigte im Testverlauf stets genaue, realistische Werte.
Die Bremsen mit den 160-Millimeter-Discs vorn und hinten zeigten keine Schwächen und punkteten zudem mit einer Top-Dosierbarkeit.
Sitzposition und Cockpit
Der Stack-to-Reach-Wert unseres Testmodells beträgt: 1,41. Aufgrund der steilen Sitz- und Lenkwinkel sowie des geringen Radstands sitzt man auf dem Scultura leicht überhöht, moderat gestreckt und dennoch langstreckentauglich.
Dazu trägt auch das Team-SL-Carbon-Cockpit bei, das im Test neben seiner Steifigkeit auch durch seine Ergonomie überzeugte.
Detailaufnahmen
Merida Scultura 10K im Test: Fazit
Das Merida Scultura 10K überzeugt im Test als ein Race-Allrounder mit sehr ausgewogenen Fahreigenschaften. Es ist leicht, schnell, steif und dennoch langstreckentauglich. Die sehr hochwertige Ausstattung ist stimmig gewählt.

Merida Scultura 10K im Test: Geometrie und Bewertung
Sie haben Interesse am Merida Scultura 10K? Mehr Informationen bekommen Sie auf der offiziellen Website des Herstellers.
Merida Scultura 10K: Technische Details, Teile und Geometrie
| Preis | 10.899 Euro |
| Gewicht | 7,07 kg |
| Zul. Gewicht | 120 kg |
| Rahmen | Carbon |
| Größe | XXS, XS, S, M, L, XL |
| Gabel | Carbon |
| Bremsen | Sram Red AXS (160/160 mm) |
| Schaltgruppe | Sram Red AXS |
| Übersetzung | Vorne: 50/37 | Hinten: 10-36 |
| Laufräder | Zipp WH-353-NSW; 45 mm |
| Reifen | Continental GP 5000S TR; 28 mm |
| Vorbau | Merida Team SL 1P; 110 mm |
| Lenker | Merida Team SL 1P; 400 mm |
| Stütze | Merida Team SL |
| Sattel | Prologo Scratch M5 |


